Kommissarin Heller: Tod am Weiher

  1. Ø 4.8
   2013
Kommissarin Heller: Tod am Weiher Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Kommissarin Heller: Tod am Weiher: TV-Krimi nach dem Roman "Die Jahre am Weiher" von Silvia Roth.

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Kritikerrezensionen

  • Wenn aus Opfern Täter werden: Lisa Wagner imponiert als Titelheldin im vielversprechenden Auftakt zu einer weiteren neuen Samstagskrimireihe im ZDF.

    Als Lisa Wagner vor drei Jahren für einen „Tatort“ aus München („Nie wieder frei sein“) mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, kam die Schauspielerin, damals Anfang dreißig, quasi aus dem Nichts. Auch anschließend fanden sich nur wenige Rollen, in denen sie ihre typische, auf den ersten Blick immer etwas unterkühlt wirkende Präsenz einbringen konnte. Die neue ZDF-Samstagskrimireihe „Kommissarin Heller“ ist daher ein doppelter Glücksfall: Die Titelfigur ist eine tolle Rolle; und Lisa Wagner ist die perfekte Besetzung. Die Filme basieren auf einer Romanreihe von Silvia Roth. Mathias Klaschkas Drehbuch zur TV-Premiere verteilt die Handlung auf mehrere Erzählstränge. Die junge Kommissarin, kürzlich von Köln in ihre Heimatstadt Wiesbaden versetzt, soll sich pro forma um einen eigentlich klaren Fall kümmern: Ein Mann (Markus Hering) hat seine Frau ermordet und die Tat auch gestanden. Hellers Kollege Verhoeven sucht derweil nach einem verschwundenen kleinen Mädchen. Dieser Kollege, von Hans-Jochen Wagner mit einer reizvollen Mischung aus Resolutheit und Reserviertheit verkörpert, kommt etwas kürzer als in den Romanen, die das Duo ausdrücklich als Team präsentiert. Verhoeven hat jedoch ebenfalls seine Szenen, zumal seine Auftritte die düstere Geschichte aufhellen, ohne ihr gleich einen komödiantischen Anstrich zu geben. Regisseurin Christiane Balthasar lässt von Anfang an keinen Zweifel daran, dass „Tod am Weiher“ vor allem von emotionaler und psychologischer Spannung lebt. Kurze, einschlussartige und akustisch entsprechend unterlegte optische Verfremdungen genügen, um eine Thriller-Atmosphäre herzustellen. Die Tonspur spielt ohnehin eine wichtige Rolle, aber das gilt noch mehr für die herausragende Bildgestaltung; und das nicht nur, weil Hannes Hubach, Balthasars bevorzugter Kameramann, einige Einstellungen von zauberhafter Schönheit gestaltet hat. Auch das Produktionsdesign (Su Proebster) trägt gerade mit dem geradezu liebevoll dekorierten Holzhaus am See viel zur speziellen Stimmung des Films bei. tpg.

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