Filmhandlung und Hintergrund

Überraschungsreicher Krimi-Thriller, der sich an den großen Vorbildern der „Schwarzen Serie“ Hollywoods orientiert. Das Ehepaar Joanne Whalley- und Val Kilmer (in „Willow“ bereits gemeinsam zu sehen) übernimmt dabei (nicht immer überzeugend) die klassische Rollenkonstellation aus Femme Fatale und abgetakeltem Detektiv. Die gewitzte Story ist atmosphärisch überzeugend umgesetzt und macht nur in puncto Härte Konzessionen...

Die schöne Fay prellt ihren Komplizen Vince um die Beute aus einem Überfall auf zwei Geldboten der Mafia und will mit Hilfe des Privatdetektivs Jack, der ihre Ermordung fingieren soll, untertauchen. Der Plan gelingt, doch Fay betrügt Jack um sein Honorar. Zwar stöbert er sie in Las Vegas wieder auf, aber mittlerweile sind ihnen die Polizei, die Mafia und Vince auf den Fersen. Gerade als sie ihren eigenen Tod inszenieren wollen, taucht Vince auf. Die pragmatische Fay schlägt sich sofort wieder auf seine Seite. Im Glauben er sei tot, lassen sie Jack zurück. Auf der Flucht vor der Polizei verunglücken sie tödlich. Jack kann sich mit der Beute absetzen.

Der abgetakelte Privatdetektiv Jack erhält von der verführerischen Fay den mysteriösen Auftrag, ihren Tod zu fingieren. Überraschungsreicher Krimi-Thriller, der sich sklavisch an den Vorbildern der „Schwarzen Serie“ Hollywoods orientiert.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

    1. Auch wenn Val Kilmer nicht Humphrey Bogart ist und Joanne Whalley-Kilmer nicht Lauren Bacall, so ist "Kill Me Again" für den Anfang eine gelungene Modernisierung des totgesagten Film-Noir. Denn Jack Andrews und Fay Forrester entsprechen allen Klischees. Ein abgewrackter Privatdetektiv und eine betrügerische Schönheit, passt alles. Dazu kommt dann noch das liebe Geld und ein wirklich gemeiner Schurke.

      John Dahl, der mit "Kill Me Again" sein Regiedebüt gab, hat ohne Frage einen gelungenen Film gedreht. Doch wenn man ihn mit seinen Folgewerken vergleicht, war "Kill Me Again" nicht viel mehr als eine Fingerübung, gut inszeniert, aber doch nur Konfektionsware, als Reminiszenz an den 40er Jahre Film Noir. Dennoch ein interessanter Film.

      Fazit: Eine zumindest anfänglich gut gelungene Wiederbelebung des Film-Noir.
    2. Überraschungsreicher Krimi-Thriller, der sich an den großen Vorbildern der „Schwarzen Serie“ Hollywoods orientiert. Das Ehepaar Joanne Whalley- und Val Kilmer (in „Willow“ bereits gemeinsam zu sehen) übernimmt dabei (nicht immer überzeugend) die klassische Rollenkonstellation aus Femme Fatale und abgetakeltem Detektiv. Die gewitzte Story ist atmosphärisch überzeugend umgesetzt und macht nur in puncto Härte Konzessionen an den Actionfilm der 90er. Lediglich der Showdown findet film noir-untypisch in der gleißenden Wüste Nevadas statt. Auch mit dem eher unscheinbaren Cover verfügt der raffinierte Thriller über ein beachtliches Verleihpotential.

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