Katie Fforde: Festtagsstimmung

  1. Ø 0
   2010
Katie Fforde: Festtagsstimmung Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Katie Fforde: Festtagsstimmung: TV-Liebesfilm nach dem gleichnamigen Roman von Katie Fforde.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • So spritzig wie die erste Katie-Fforde-Verfilmung, „Eine Liebe in den Highlands“, ist der zweite Film zwar nicht; aber dennoch eine vor allem optisch durchaus sehenswerte Sonntagsunterhaltung. Wie schon in der ersten Geschichte sorgt das Drehbuch (diesmal Claudia Kratochvil) dafür, dass sich die Hauptfiguren immer wieder wie zufällig über den Weg laufen, bis ihnen klar wird, dass die Liebe Schicksal spielt; und erneut müssen diverse Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, ehe die beiden Paare ihr verdientes Happy End feiern können.

    Vordergründig schildert der Film den Kampf einer Frau um ihr Elternhaus, doch in Wirklichkeit geht es um ihre Emanzipation. Grace (Rebecca Immanuel) muss nicht nur die Trennung vom Gatten (Helmut Zierl) verkraften. Ohne dessen Geld kann sie auch das ebenso mondäne wie marode Luckenham House nicht finanzieren: Der böse Hausbock ist in diesem Fall nicht der abtrünnige Gemahl, sondern ein fieser Käfer, der den Dachstuhl zerfressen hat; als bei einem Unwetter ein Baum aufs Haus stürzt, landet das Gewächs quasi im Erdgeschoss. Das Ungemach trifft auch die Schwester der Hausherrin: In Vorfreude auf ihren Anteil hat die egoistische Allegra (Fanny Stavjanik) ein Darlehen aufgenommen, das sie nun nicht zurückzahlen kann. Immerhin muss Grace dem Schicksal nicht alleine trotzen: Mit der hochschwangeren Malerin Ellie (Julia Brendler) verbindet sie rasch eine innige Freundschaft. Und weil Stieftochter Demi (Anna Hausburg) keine Lust auf Vaters neue Freundin hat, komplettiert sie das Duo zur Frauen-WG.

    Mindestens genauso wichtig aber sind in Geschichten dieser Art naturgemäß die Herren der Schöpfung, und da beide Damen solo sind, darf Regisseur John Delbridge zwei Romanzen auf einmal inszenieren. Grace verguckt sich in den Architekten Flynn (Thomas Scharff), hält ihn aber zwischenzeitlich für einen Agenten ihrer Schwester: Flynn erwirbt alte Häuser, saniert sie und verkauft sie gewinnbringend. Ellie wiederum zankt sich derart hingebungsvoll mit einem Restaurator (Patrick Rapold), dass es über die weitere Entwicklung dieser Beziehung keinen Zweifel geben kann. Bei ihrer ersten Begegnung lässt sich Randolph ziemlich schnöselig über ein Bild von Luckenham House aus, nicht ahnend, dass Ellie es gemalt hat. Kunst wäre ein großes Wort für das Gemälde, meint der Restaurator; außerdem kritisiert er die schlampige Ausführung. Auch für den Film wäre Kunst ein großes Wort, aber von schlampiger Ausführung kann keine Rede sein, selbst wenn die Dramaturgie mitunter allzu sehr aufs Stichwort funktioniert: Kaum wird festgestellt, dass sich jemand länger nicht gemeldet habe, steht er auch schon vor der Tür. tpg.

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