Josie and the Pussycats

Kinostart: 23.08.2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Aufgedrehte Liveaction-Adaption der populären Zeichentrickserie aus den 70er Jahren über eine Mädchenband, die die Weltherrschaft von geldgierigen Konzernen vereitelt.

Die Mädchenband Josey and the Pussycats wird von einer großen Plattenfirma unter Vertrag genommen und durch deren Marketingmaschine gedreht. Ein Tophit folgt, doch die Girls ahnen nicht, dass ihre Musik mit unterbewussten Botschaften unterlegt ist, die die Leute in hirnlose Konsumzombies verwandelt. Als ihre Freundschaft zu zerbrechen droht, stellen sich die Girlies auf ihre samtigen Hinterpfoten und fahren ihre Krallen aus.

Weil der dubiose Musikmanager Wyatt Frame zufällig nach einer neuen Gruppe sucht, bietet er den drei Punk-Rock-Ladies Josie, Melody und Val, die er gerade beinahe mit seinem Wagen überfahren hätte, einen lukrativen Plattenvertrag an. Josie and the Pussycats, so ihr Band-Name, lassen sich vom Anfangserfolg blenden und merken dabei nicht, dass ihre Musik mit Botschaften unterlegt wird, die die Leute in Konsumzombies verwandeln. Doch als ihre Freundschaft zu zerbrechen droht, gehen die Girlies in die Offensive und zeigen ihre Krallen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Josie and the Pussycats: Aufgedrehte Liveaction-Adaption der populären Zeichentrickserie aus den 70er Jahren über eine Mädchenband, die die Weltherrschaft von geldgierigen Konzernen vereitelt.

    Bevor Joan Jett und ihre damalige Band The Runaways ab Mitte der siebziger Jahre als erste kommerzielle Girlrockband für Furore sorgten, waren jugendliche Comicfans in den Swinging Sixties von dem animierten Mädchentrio „Josie and the Pussycats“ begeistert. Dabei handelte es sich um ein Spin-Off der populären „Archie“-Comics, das später für die Hanna-Barbera-TV-Serien „Josie And The Pussycats“ (1970) und „Josie And The Pussycats In Outer Space“ (1972) adaptiert wurde. Im neuen Jahrtausend heißt es jetzt „Spinal Tap“ meets Riot-Grrrlie-Poppunk, wenn das Autoren/Regisseur-Duo Deborah Kaplan und Harry Elfont („Can’t Hardly Wait“) seine attraktiven Stars Rachael Leigh Cook („Conspiracy.com“), Tara Reid („American Pie“) und Rosario Dawson („Kids“) durch eine aufgedrehte Liveaction-Version schickt.

    Begonnen wird die poppig-schrille Teen/Zeitgeistkomödie mit einer treffsicheren Parodie auf aktuelle Boybands. Nach einer herrlich stereotypen Songeinlage zanken sich die hohlköpfigen Charttopper Dujour im Privatjet über Belanglosigkeiten, als ihr Manager Wyatt Frame (Alan Cumming vergnüglich als schmieriger Schleimer) per Fallschirm einen Abgang macht. Seine Supergruppe in den ewigen Jagdgründen wähnend macht er sich auf der Suche nach der nächsten Eintagsfliege, um die exaltierte Präsidentin von MegaRecords (Indie-Darling Parker Posey) bei Laune zu halten. Sein neues Projekt läuft ihm direkt über den Zebrastreifen entgegen: die drei süßen Girlies Josie (Rachael Leigh Cook als singende Gitarristin), Val (Rosario Dawson mimt die resolute Bassistin) und Melody (Tara Reid bearbeitet das Schlagzeug), die ihren punkig angehauchten Glamrock vergeblich unter das konsuminfizierte Kleinstadtpublikum zu bringen versuchen. Das ändert sich über Nacht, als sie durch die MegaRecords-Marketingmaschine gedreht werden und ihre Single innerhalb einer Woche die Nummer eins der Hitparade belegt. Die Miezekätzchen ahnen zunächst nicht, dass ihre Musik mit unterbewussten Botschaften unterlegt ist, die die Leute in hirnlose Konsumzombies verwandelt. Doch als ihre Freundschaft an - ebenfalls per Gehirnwäsche herbeigeführten - Egoproblemen zu zerbrechen droht, stellen sich die Pussies auf ihre samtigen Hinterpfoten und fahren ihre Krallen aus.

    Die von R&B-Produzent Kenneth „Babyface“ Edmonds produzierten Songs der Pussycats (der Gesang stammt tatsächlich von ‚Letters To Cleo‘-Sängerin Kay Hanley, während die Schauspielerinnen den Chor beisteuerten) gehen gut ins Ohr und kommen vor allem bei den Konzertszenen blendend zum Einsatz, die von den zuvor „völlig unmusikalischen“ Protagonistinnen recht ordentlich auf und über die Bühne gebracht werden. Auch inhaltlich ist das peppige Popart-Movie auf der Höhe der Zeit: Das Musikgeschäft wird für die Austauschbarkeit und Oberflächlichkeit seiner künstlich kreierten Stars und die brachiale Ausbeutung der Fans aufs Korn genommen. Die clever gestrickte Konsumsatire möchte zeigen, wie kreative Individualität von krassem Kommerzialismus erstickt wird. Und um dies unmissverständlich und anschaulich zu demonstrieren, findet das womöglich aufwändigste Product Placement aller Zeiten statt. Logos verschiedener Konzerne wie Revlon, Starbucks oder McDonald’s sind omnipräsent. MTV (wo in den USA ausgiebig Werbung für den Film betrieben wurde) wird als Teil der ganzen Teenexploitation-Maschinerie präsentiert, und MTV-Moderator Carson Daly (Reids Verlobter) taucht als er selbst auf, allerdings mit mörderischen Motiven. Tempomäßig geht es flott zur Sache, das Produktionsdesign gleicht einem gelackten Werbespot, und selbst an einem romantischen Subplot mit einem niedlichen Boy (Gabriel Mann) mangelt es nicht. Die Spitzen auf Konsumgeilheit treffen ins Schwarze, doch eine gewisse Doppelmoral legt nahe, dass man der Zielgruppe von konsumkräftigen Kiddies und Teens vielleicht nicht allzu stark auf die in Markensportschuhe zu steckende Füsse treten wollte. ara.

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