Filmhandlung und Hintergrund

Die spannende Biographie eines beeindruckenden Oxforder Prä-Reformatoren.

England, 14. Jahrhundert: Der Theologe und Priester John Wycliff proklamiert gegen die Kircheninstitution gerichtete radikale reformatorische Ideen. Deren positive Aufnahme bei breiteren Volksschichten ist Mitauslöser des Bauernaufstands. Zu einer seiner wichtigsten Aufgaben wird das seinerzeit gewagte Unterfangen, eine Bibel in Landessprache herauszugeben. Post Mortem verurteilt ihn ein Kirchenkonzil als Häretiker. Die Spur seines Lebenswerks führt weiter in die spätere Reformation.

Gegen Ende des 14. Jahrhunderts war England in einer gewaltigen Umwälzung - dem Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit - begriffen. Die Kirche war mächtig, aber die Bauern litten Not. Stimmen wurden laut, die nach Reformen riefen. Eine davon war John Wycliff, der durch eine englische Übersetzung die Bibel auch dem einfachen Volk in die Hände geben wollte.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • John Wycliff - Ein Leben für die Bibel: Die spannende Biographie eines beeindruckenden Oxforder Prä-Reformatoren.

    Im 1984 entstandenen englischen Doku-Spielfilm von Tony Tew („Geächtet im Namen Gottes: William Tyndale“) verkörpert Peter Howell den Theologen John Wycliff, der zwar nachweislich die Bewegung der Lollarden beeinflusste, seine Bedeutung für die eigentliche Reformation dagegen ist umstritten. Für die Beiträge zur Bibel-Übersetzung des mutigen Theologen kommen verschiedene Quellen in Betracht. Nach dem Ketzerspruch über Wycliff wurden seine sterblichen Überreste Jahrzehnte nach seinem Ableben exhumiert und verbrannt.

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