Filmhandlung und Hintergrund

Beeindruckendes Regiedebüt von Ulf Miehe, der den vergeblichen Versuch eines Ex-Häftlings zeigt, in seiner Heimatstadt ein normales Leben zu führen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kehrt John Hansen nach einer mehrjährigen Haftstrafe im Zuchthaus Glückstadt in seine Heimatstadt an der Nordsee zurück. Dort nennt man ihn von nun an nur noch John Glückstadt. Trotz allseitiger Anfeindungen versucht John, ein anständiges Leben zu führen. Er heiratet die Arbeiterin Hanna und bekommt eine Tochter mit ihr. Im Laufe eines Ehestreits wird John handgreiflich und Hanna stürzt so unglücklich, dass sie stirbt. Zwar kann John die Umstände ihres Todes verschleiern, aber bald will man seine Tochter in ein Waisenhaus stecken…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • John Glückstadt: Beeindruckendes Regiedebüt von Ulf Miehe, der den vergeblichen Versuch eines Ex-Häftlings zeigt, in seiner Heimatstadt ein normales Leben zu führen.

    Auf der Basis von Theodor Storms Novelle „Der Doppelgänger“ entstandenes, sozialkritisches Drama, mit dem Ulf Miehe („Der Unsichtbare“) sein Regiedebüt gab. Miehe wurde für seine Leistung ebenso mit dem Bundesfilmpreis in Gold ausgezeichnet wie der Hauptdarsteller Dieter Laser („Die verlorene Ehre der Katharina Blum“). Laser war hier zum ersten Mal in einer Filmrolle zu sehen und überzeugt als gesellschaftlicher Außenseiter, dem von seinen Mitmenschen keine Chance gegeben wird.

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