John Carpenter's The Ward

   Kinostart: 29.09.2011
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Filmhandlung und Hintergrund

Klassischer Horrorfilm, mit dem sich John Carpenter nach zehn Jahren Leinwandabstinenz zurückmeldet.

Ein altes Farmhaus im ländlichen Oregon geht in Flammen auf, die verstörte Kristen wird von der Polizei als Brandstifterin festgenommen und in die psychiatrische Abteilung des North Bend Hospital eingeliefert. Ihr behandelnder Arzt Dr. Stringer versucht herauszufinden, was zu ihrem Zusammenbruch führte. Derweilen geht in der Station, die sich die junge Frau mit vier weiteren Patientinnen teilt, ein Phantom um, das ein Mädchen nach dem anderen tötet. Kein Wunder, dass Kristen alles daran setzt, aus der Anstalt zu fliehen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Zahlreiche Horror-Regielegenden der Siebziger wie Wes Craven, Joe Dante, John Landis oder George Romero meldeten sich 2010 auf der Leinwand zurück. Auch John Carpenter nahm nach neunjähriger Kinoabsenz wieder einmal ein Low-Budget-Projekt an. Doch wie einige seiner Kollegen zeigt er sich weit von der alten Form entfernt, was nicht allein an der wenig originellen Spukfabel aus der Feder der demnächst Regie führenden Rasmussen-Brüder liegt. Der mäßig fesselnde Gruselplot um eine psychiatrische Anstalt, deren Teenmodel-Insassinnen von einem Modergeist durch die Gänge gejagt werden, muss sich an Vorläufern wie „Gothika“ oder „Shutter Island“ messen, deren Qualität Carpenter nie erreicht. Für das produzierende Studio Echo Lake mag das Projekt Neuland sein, doch dem Genrefan bietet das konventionelle Werk kaum Neues.

      Zuletzt konnte Horrorpapst Carpenter nach „Die Mächte des Wahnsinns“ (1994) nur noch mit „Vampires“ (98) und der heftigen Kabelproduktion „Cigarette Burns“ (2005) überzeugen. Einige spannende Momente trüben bei „The Ward“ nicht über die attraktive, aber überforderte Hauptdarstellerin Amber Heard hinweg, die schon mit dem langweiligen Remake von „And Soon the Darkness“ bewies, dass sie keinen kompletten Film tragen kann. Unter ihren etwas überzeugenderen Mitakteurinnen im Visier des Anstaltsgespensts findet sich die Remake erfahrene Danielle Panabaker aus „Freitag der 13.“ und „The Crazies“. Jedes einzelne Mädchen legt dabei eine andere Verhaltensfacette von kindlich-verletzlich bis abweisend-aggressiv an den Tag, doch letztlich bleiben die dünnen Charaktere sehr an der Oberfläche.

      Angesiedelt wurde der Spukstoff wohl deshalb in den Sechzigern, da man bei widerspenstigen Patienten noch zu drastischen Elektroschockmethoden greifen konnte. Letztlich spiegelt sich der Handlungsspielraum nur im schwarzweißen TV-Programm wieder, das permanent im Fernsehgerät des Aufenthaltsraumes flimmert. Eine weitaus größere Bedrohung jenseits des rabiaten Personals geht vom Geist der ehemaligen Patientin Alice (Mika Boorem/mit Maske Jillian Kramer) aus, deren Schicksal ebenso wie Kristens Vorgeschichte allmählich in kurzen Rückblenden enthüllt wird. Nach dem Prinzip der „Ten Little Indians“ gehen die Patientinnen nacheinander der übersinnlichen Bedrohung ins Netz, was zu einigen wenigen Foltereinlagen durch K.N.B. Effects führt, der Firma von Carpenters bewährtem Effektspezialisten Greg Nicotero („The Walking Dead“).

      Doch diese für einen Spukfilm eher überflüssigen Einlagen fielen ebenso durchschnittlich aus wie das restliche Horrorspektakel. Dank seiner unheimlichen Atmosphäre weisen einige der nächtlichen Verfolgungssequenzen durchaus klaustrophobische Momente auf. Aber die stereotype Story, die in einer albernen, nicht gerade neuen Auflösung mündet, kann die aufgebauten Erwartungen nicht erfüllen. Letztlich stellt „The Ward“ zwar keine solche Enttäuschung wie Carpenters trashiger „Ghost of Mars“ dar, doch von dem Genre-Großmeister war man einst besseres gewohnt.

      Fazit: Mit dem routinierten Indie-Spukthriller vermag John Carpenter nicht an seine Glanzzeiten anzuknüpfen.
    2. John Carpenter's The Ward: Klassischer Horrorfilm, mit dem sich John Carpenter nach zehn Jahren Leinwandabstinenz zurückmeldet.

      Kult-Regisseur John Carpenter meldet sich furios zurück, erweist sich erneut als Großmeister des Horrorfilms und lässt bad girl Amber Heard in der Psychiatrie leiden.

      Eine Farm geht in Flammen auf. Kristen (Amber Heard) wird von der Polizei als Brandstifterin festgenommen und in die psychiatrische Abteilung des North Bend Hospital eingeliefert. In „The Ward“, der titelgebenden Station, trifft sie auf vier weitere verwirrte Patientinnen: die besserwisserische Sarah, die talentierte Künstlerin Iris, die Outsiderin Emily und die kindliche Zoey, die Daumen lutscht und sich an ihren Teddy klammert. Behandelt werden die jungen Frauen von Dr. Stringer (Jared Harris), der alles daran setzt zu ergründen, was zu Kristens Nervenzusammenbruch führte und sie bewog, das Haus anzuzünden.

      Shock Jock John Carpenter kehrt nach zehnjähriger Kinopause auf den Regiestuhl zurück, seinem ureigenen Stil ist er treu geblieben: Nervöse schleicht Yaron Orbachs Kamera zur „Suspiria“-inspirierten Minimalmusik Mark Kilians durch finstere Gänge, unerwartete Schreckmomente lassen einen aus dem Kinositz hochfahren, die Atmosphäre ist düster - trotz greller, heller, gestochen scharfer Bilder. Ein Hauch von Nostalgie durchweht den CGI-freien Grusler, der Mitte der 1960er Jahre im ruralen Oregon spielt. An die Arbeiten des Produzenten Val Lewton erinnert er, direkte Referenzen verweisen auf Sam Fullers Camp-Klassiker „Shock Corridor“ (1963). „Durchgeknallt“ erscheinen die Mädels und um die nächste Ecke könnte Schwester Ratched aus „Einer flog über das Kuckucksnest“ lauern.

      Irgend etwas stimmt in dieser Anstalt nicht, ein merkwürdiges Phantom treibt des Nachts sein Unwesen, während die an prom queens erinnernden bad girls eine nach der anderen ihr Leben lassen - „Halloween“ paart sich mit den „Mächten des Wahnsinns“. Die Herzen der Zuschauer schlagen für die geschundene „Mandy Lane“ Amber Heard, Zigarettenbrandmale verunzieren ihren Oberkörper, immer hysterischer wird ihr Gebaren. Die Flucht aus der Anstalt will nicht gelingen, ein tödliches Geheimnis scheint sie von Innen her aufzufressen. Die Aufklärung dieses Rätsels stellt besonders für Horrorfans keine wirkliche Überraschung dar, erfüllt aber perfekt die Mystery-Bedingung des Genres. „Ich bin ein Old-School-Regisseur, der Old-School-Horrorfilme dreht“, hat Carpenter, der hier bereits seine 28. Regiearbeit präsentiert, in Interviews wiederholt betont. Stimmt! - und gut so. geh.

    News und Stories

    • Carpenter schickt Panabaker in Nervenheilanstalt

      Danielle Panabaker (Home of the Giants) steht neben Amber Heard für The Ward vor der Kamera. Für die Inszenierung des psychologisch angehauchten Horror-Thriller ist kein geringerer als der Meister persönlich, John Carpenter (Ghosts of Mars) verantwortlich. In der Geschichte geht es um ein Mädchen (Heard) das in eine Psychiatrische Anstalt eingewiesen wird. Hier trifft sie auf andere Mädchen mit Persönlichkeitsproblemen...

      Kino.de Redaktion  
    • Danielle Panabaker in Carpenters "The Ward"

      Danielle Panabaker („Freitag, der 13.“) und Mamie Gummer („Spuren eines Lebens“) spielen Patientinnen einer psychiatrischen Anstalt in dem Horrorthriller „The Ward“. Regisseur John Carpenter („Ghosts of Mars“) wird im Juli mit den Dreharbeiten in Spokane, Washington beginnen. Die Hauptrolle übernimmt Amber Heard („The Fighters“). Sie spielt eine Patientin, die einen geheimnisvollen Geist entdeckt, der nachts durch die...

      Ehemalige BEM-Accounts  
    • Neues von John Carpenter: Psychothriller "The Ward"

      John Carpenter („Ghosts of Mars“) nimmt wieder auf dem Regiestuhl Platz. Er wird ab Mai einen Psychothriller mit dem Titel „The Ward“ drehen, den Michael und Shawn Rasmussen („Long Distance - Tödliche Verbindung“) geschrieben haben. Darin geht es um eine junge Frau in einer psychiatrischen Anstalt, die von einem Geist verfolgt wird. Amber Heard („The Fighters“) spielt die Hauptrolle.

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