Joe Jedermann

  1. Ø 5
   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Joe Jedermann: Familienkomödie mit Tim Allen, um die Transformation eines anonymen Nobody zum populären Somebody.

Joe Scheffer (Tim Allen), kleiner Videospezialist in einem mächtigen Pharmakonzern, wird ausgerechnet an jenem Tag, als er seine zwölfjährige Tochter (Hayden Panettiere) mit zur Arbeit nimmt, von einem rabiaten Kollegen (Patrick Warburton) in aller Öffentlichkeit brutal gedemütigt. Als Scheffer seinen Erzfeind daraufhin zu einem Faustkampfduell herausfordert, wirkt sich die damit verbundene, innerbetriebliche Publicity sofort positiv auf seine Karriere aus. Leider ist sein Gegner nicht eben ein Hänfling. Kurzerhand nimmt Scheffer Nachhilfeunterricht bei einem B-Movie-Actionheld (James Belushi).

Tim „Tool Time“ Allen, im Fernsehen längst ein Superstar, erweist sich auch auf der Leinwand als perfekte Verkörperung des Mannes aus dem Volk und als Zugpferd für Freunde naiv-sympathischer Familienkomödien.

Joe Scheffer ist bei einem großen Pharmaziekonzern angestellt. Als er seine Tochter Natalie mit zur Arbeit bringt, verwickelt ihn ein Kollege vor ihren Augen in eine demütigende Auseinandersetzung. Er belegt Karatestunden und fordert seine Nemesis zu einem Duell heraus. Alle scheinen den ehemals unscheinbaren Durchschnittsmenschen plötzlich zu beachten.

Der Videospezialist Joe Scheffer ist ein Mauerblümchen. Die Frau hat ihn verlassen, seit Jahren wird er um die fällige Beförderung betrogen. Da schnappt ihm auch noch ein Kollege den angestammten Parkplatz vor der Nase weg, und Joe erkennt, dass es an der Zeit ist, ein anderer Mensch zu werden. Der erste Schritt: Nachhilfestunden in Sachen Selbstverteidigung bei Chuck Scarett, einem abgehalfterten „B-Movie“-Helden. Mit neuem Outfit und gestiegenem Selbstwertgefühl kommt Joe nicht nur bei den männlichen Kollegen gut an…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Da die Actionkomödie „Big Trouble“ nach dem 11. September erst einmal verschoben wurde, kommt Tim Allen nun zunächst mit der sympathisch-harmlosen Familienkomödie „Joe Somebody“ in die Kinos. Es ist seine dritte Zusammenarbeit mit Regisseur John Pasquin, der ihn zuletzt in „Aus dem Dschungel in den Dschungel“ und davor in seinem bislang größten Hit „Santa Clause – Eine schöne Bescherung“ aus dem Jahr 1994 inszeniert hatte. Zwar klingelten die Kinokassen im vollbesetzten US-Weihnachtsmarkt nur verhalten, doch gewisse Chancen kann sich der wohlmeinende Spaß über die Wandlung eines anonymen Nobody zum populären Somebody durchaus ausrechnen.

    Joe Scheffer (Allen) ist bei einem großen Pharmakonzern angestellt, wo er für das Videomarketing zuständig ist. Ein sarkastisches Highlight des Films sind die authentisch nachempfundenen Pharma-Werbespots, in der lange Listen von Nebenwirkungen schön geredet werden. Joe ist ein unauffälliger Mittelklassetyp mittleren Alters, der von seiner Frau Callie (Kelly Lynch) geschieden ist, mit der er sich das Sorgerecht für ihre zwölfjährige Tochter Natalie (lebhaft-altklug: Hayden Panettiere) teilt. Just an jenem Tag, als er Natalie mit zur Arbeit bringt, verwickelt ihn McKinney, das unausstehlichste Ekel der Firma, vor ihren Augen in eine demütigende Auseinandersetzung. Seine liebreizende Kollegin Meg Harper (Julie Bowen) will ihn wieder aufpeppen, doch sein Ego hat einen empfindlichen Kratzer erhalten. Also beschließt er die Gemeinheit nicht auf sich sitzen zu lassen und sucht einen Karatelehrer in Gestalt vom szenestehlenden James Belushi auf und fordert seine Nemesis zu einem Duell in drei Wochen heraus. Kaum hat Joe die Initiative ergriffen, verändert sich sein ganzes Leben schlagartig zum positiven. Alle scheinen auf einmal von dem ehemals Unsichtbaren, der nach einer Weile auch sein Äußeres mit neuer Frisur und teureren Anzügen umkrempelt, Notiz zu nehmen: seine Vorgesetzten, seine Kollegen, seine Exfrau und vor allem auch Meg. Doch sie warnt Joe davor, seine plötzliche Beliebtheit allzu blauäugig zu sehen, während der Termin für die von allen erwartete große Abreibung mit McKinney immer näher rückt. Am Ende kommt alles anders als erwartet.

    Cliquenwirtschaft wie auf dem Schulhof wird von Regisseur Pasquin effektiv ins Berufsleben von Erwachsenen verlegt. Zwar mag er bei seiner Inszenierung auch etliche Klischees aufgreifen, doch mit einigen unerwarteten Wendungen wird das Storyruder wieder herumgerissen. Als Protagonist passt Allen die Rolle des Ottonormalverbrauchers, der endlich aus seiner Durchschnittlichkeit ausbricht, wie maßgeschneidert. Die Chemie mit seinem Love Interest steht aufgrund des beträchtlichen Altersunterschiedes auf etwas wackeligen Füssen, doch tut dies der mit Herz und Humor erzählten Geschichte insgesamt keinen Abbruch. Ulkige Episoden und nachdenkliche Töne ergänzen sich zu runder Familienunterhaltung. ara.

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