Filmhandlung und Hintergrund

Unaufgeregtes Jugenddrama, in dem ein Fünfzehnjähriger und eine Siebzehnjährige versuchen, ihre Liebe in einer feindlichen Umwelt zu bewahren.

Im Jahr 1989 wird der fünfzehnjährige Jan in ein Erziehungsheim in der DDR eingewiesen. Aufgrund einer Wette verführt ihn die zwei Jahre ältere Jana, in die er sich ernsthaft verliebt und die nach anfänglichem Zögern seine Liebe erwidert. Als Jana schwanger wird und abtreiben lassen will, verliert Jan die Kontrolle über sich und stößt sie eine Treppe hinunter. Er kommt in eine geschlossene Anstalt, kehrt aber nach dem Fall der Mauer zu Jana zurück, die im letzten Moment auf die Abtreibung verzichtet hat. Gemeinsam wollen sie in den Westen fliehen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jana und Jan: Unaufgeregtes Jugenddrama, in dem ein Fünfzehnjähriger und eine Siebzehnjährige versuchen, ihre Liebe in einer feindlichen Umwelt zu bewahren.

    Unaufgeregtes Jugenddrama von Kinder- und Jugendfilmspezialist Helmut Dziuba („Erscheinen Pflicht“), der das Medium auch nach der Wende dazu nutzte, den Blick auf gesellschaftliche Missstände zu lenken. Kristin Scheffer und René Guß versuchen als Liebespaar, ihre Liebe in einer feindlich eingestellten Umwelt zu bewahren, wobei der Druck nicht nur von „oben“ sondern auch von den Altersgenossen kommt. Selbst der Fall der Mauer bietet nur kurz Grund für Optimismus, da die Veränderung der Machtverhältnisse im Heim eher negative Folgen für die Jugendlichen hat.

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