Filmhandlung und Hintergrund

Frank Beyers Verfilmung von Jurek Beckers Roman über einen Mann, der im polnischen Ghetto seinen Mitmenschen mit Lügen Lebensmut vermittelt.

Ende 1944: In einem polnischen Ghetto wird Jakob Heym wegen angeblicher Überschreitung der Ausgangssperre zum Gestapo-Revier geschickt. Er kommt mit dem Leben davon, hört dabei aber im Radio eine Meldung über den Vormarsch der Roten Armee. Um seinen Leidensgenossen Hoffnung zu machen, gibt er vor, er hätte ein Radio versteckt und macht den Ghettobewohnern mit immer neuen Lügen Lebensmut.

Jakob lebt 1944 mit seinen jüdischen Leidensgenossen in einem Ghetto. Durch Zufall erfährt er, dass die Rote Armee sich der Stadt nähert, aber so einfach kann er diese Nachricht nicht verbreiten. Herausragende und sensible Umsetzung des Holocaust-Themas.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jakob, der Lügner: Frank Beyers Verfilmung von Jurek Beckers Roman über einen Mann, der im polnischen Ghetto seinen Mitmenschen mit Lügen Lebensmut vermittelt.

    Frank Beyers gelungene Verfilmung von Jurek Beckers Roman, produziert in den DEFA-Studios 1975. Die DEFA hatte das Original-Drehbuch zunächst abgelehnt dann aber veröffentlichte Becker die Geschichte als Roman, landete einen Bestseller und die DEFA machte einen Rückzieher. 1999 inszenierte Peter Kassovitz ein Remake mit Robin Williams in der Hauptrolle.

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