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Jagabongo - Eine schrecklich nette Urwaldfamilie

Filmhandlung und Hintergrund

Für ein breites Familienpublikum konzipierte Comedy mit Richard Dreyfuss als verzweifelt-komisches Stammesoberhaupt.

Anthropologie-Professor Krippendorf, seit dem Tod seiner Frau deprimiert und zerstreut und von seinen drei Kindern abgelehnt, ist für seine Vorlesung gänzlich unvorbereitet. Kurzerhand erfindet er den Stamm der bis dato unentdeckten Shelmickedmu. Um den Beweis ihrer Existenz zu liefern, verkleidet er seine Kinder als Stammesangehörige und filmt sie.

Anthropologie-Professor Krippendorf, seit dem Tod seiner Frau deprimiert und zerstreut und von seinen drei Kindern abgelehnt, ist für eine Vorlesung über Neu-Guinea gänzlich unvorbereitet. Außerdem hat er schon alle Fördergelder verpraßt, und so erfindet er kurzerhand einen neuen Volksstamm, die „Shelmickedmu“, und verheddert sich immer weiter in seinen Lügen. Um den lang erwarteten Beweis für die Existenz des Stammes anzutreten, bemalt er sich und seine Kinder und filmt sie. Alle aufkommenden Schwierigkeiten schweißen die zerrüttete Familie schließlich wieder zusammen.

Für ein breites Familienpublikum konzipierte Comedy mit Richard Dreyfuss als verzweifelt-komisches Stammesoberhaupt.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jagabongo - Eine schrecklich nette Urwaldfamilie: Für ein breites Familienpublikum konzipierte Comedy mit Richard Dreyfuss als verzweifelt-komisches Stammesoberhaupt.

    Tim Allen durchstreifte im vergangenen Jahr mit „Aus dem Dschungel in den Dschungel“ exotisches Komödienterrain, Brandon Fraser hangelte sich als „George - der aus dem Dschungel kam“ von Ast zu Ast, und Richard Dreyfuss folgt nun als Anthropologie-Professor Krippendorf auf ihren Spuren - mit durchwachsenem Erfolg. Denn obwohl die Touchstone-Komödie sehr deutlich für ein breites Familienpublikum konzipiert wurde, strotzt die Klamotte nur so von Gags, die auf sexuellen Referenzen basieren und beim Kinderpublikum auf Unverständnis stoßen werden. Auch beim sonst eher stubenreinen Disney-Moralkodex wurden die Zügel relativ lose gehalten, da Lug und Trug ohne einschneidende Konsequenzen zum Happy End führen.

    Professor Krippendorf ist seit dem Tod seiner Frau deprimiert und zerstreut. Von seinen drei Kindern wird ihm vorwiegend Gleichgültigkeit und Ablehnung entgegengebracht. Als er eine Vorlesung über seine Forschungen in Neu Guinea geben soll, ist er gänzlich unvorbereitet und in einer prekären Lage, da er die Fördergelder längst verpraßt hat. Kurzerhand erfindet er den Stamm der bis dato unentdeckten Shelmickedmu (der Name setzt sich aus den Namen seiner Kinder zusammen) und verstrickt sich immer tiefer in sein Lügengebilde. In seiner Not verkleidet Krippendorf seine Kinder als Stammesindianer und filmt mit ihnen den dringend notwendigen Beweis. Die sich zusammenbrauenden Schwierigkeiten schweißen die zerrüttete Familie schließlich wieder zusammen.

    Für Erheiterung sorgen so schöne Dinge wie ein Beschneidungsritual, Fruchtbarkeitstänze, ein Schild zur Brustvermessung und Sex unter Wilden (dafür macht der werte Akademiker seine Assistentin Jenna Elfman aus der TV-Serie „Dharma & Greg“ betrunken). Lily Tomlin übernimmt als zickige Rivalin den Part der Schreckschraube, während Jenna Elfmans Funktion darin besteht, den einen Kopf kleineren Titelhelden anzuhimmeln und in ihrer Unterwäsche eine gute Figur abzugeben. Dreyfuss erreicht seinen komödiantischen Zenit in voller Stammeshäuptlingstracht mit suggestiver Rute im Genitalbereich - zum Schießen! Das amerikanische Publikum zeigte sich von derlei albernem Hokuspokus jedenfalls wenig begeistert und bescherte dem uninspirierten Film einen bescheidenen Start mit 3,3 Mio. Dollar. ara.
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