Italienisch für Anfänger

Kinostart: 17.01.2002

Italiensk for begyndere: Wunderbarer, fröhlicher und nachdenklicher Dogma-Film um einen Italienischkurs als Kontaktbörse.

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Filmhandlung und Hintergrund

Wunderbarer, fröhlicher und nachdenklicher Dogma-Film um einen Italienischkurs als Kontaktbörse.

Ein vitaler Kellner, ein schüchterner Hotelangestellter, ein milder Pfarrer, eine vereinsamte Friseuse, eine tollpatschige Verkäuferin und eine lebenslustige italienische Küchenhilfe treffen sich zunächst zufällig, dann aus Interesse, Neugier und Liebe im Italienischkurs. Als der Lehrer einen Herzschlag kriegt, übernimmt der Kellner und man kommt sich näher.

In einer tristen Kopenhagener Vorstadt kreuzen sich zufällig die Wege von sechs Personen, die vom Schicksal nicht gerade begünstigt sind. Ein cholerischer Kellner, dessen verklemmter Chef, ein verwitweter Pastor, die vereinsamte Chefin des örtlichen Friseursalons, eine ungeschickte Verkäuferin sowie eine quirlige italienische Spülerin mühen sich mehr schlecht als recht mit dem Alltag ab. Zufälle, Missgeschicke und Todesfälle bringen die Protagonisten dazu, aus ihren verkrusteten Strukturen auszubrechen und das Leben zu genießen.

Ein cholerischer Kellner, ein schüchterner Hotelangestellter, ein verwitweter Pastor, eine vereinsamte Friseuse, eine ungeschickte Verkäuferin sowie eine quirlige italienische Spülerin mühen sich mehr schlecht als recht mit dem Alltag in einer tristen Kopenhagener Vorstadt ab. Ihre Wege kreuzen sich zufällig, was sie dazu bringt, das Leben zu genießen. Charmante Dogma-Komödie mit liebevoll gezeichneten Charakteren, einer straffen Handlung sowie geistreichen, witzigen Details.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Italienisch für Anfänger: Wunderbarer, fröhlicher und nachdenklicher Dogma-Film um einen Italienischkurs als Kontaktbörse.

    Der fünfte dänische „Dogma“-Film, auf der Berlinale mit vier Preisen ausgezeichnet, hält sich glücklicherweise wie im Vorjahr „Mifune“ nicht streng an die Keuschheitsregeln des Dogma ’95, sondern geht so locker undogmatisch mit ihnen um, dass ein rundum wunderbar eleganter, fröhlicher und nachdenklicher Film entstanden ist. Regisseurin Lone Scherfing inszeniert ihre Story von Liebe unter Losern und dem Italienischkurs als Kontaktbörse stimmig, schlüssig und mit einem überwältigend schönen Schluss in Venedig, wo aus sechs einsamen Herzen drei glückliche Paare werden.

    Dramaturgisch und visuell immer überzeugend, sollte es diesem „Dogma“-Schatz mehr als den Vorgängern gelingen, das Publikum zu finden, das bei aller Verschiedenheit, Filme wie „Brot und Tulpen“ liebt. Denn Komik, Zärtlichkeit, Raffinesse im Aufbau und herrliche Charaktere gehen hier Hand in Hand. Zunächst laufen die Schicksale der sechs Eingeschlossenen einer grauen Vorstadt von Kopenhagen parallel. Ein vitaler Kellner, ein schüchterner Hotelangestellter und ein milder neuer Pfarrer, eine vereinsamte Friseuse, eine tollpatschige Verkäuferin in einer Bäckerei und eine lebenslustige italienische Küchenhilfe treffen sich zunächst zufällig, dann aus Interesse, Neugier und Liebe im Italienischkurs, dessen Lehrer einen Herzschlag kriegt, als eine Schülerin statt „Plaza“ leider „Pizza“ sagt. Der Kellner übernimmt, man kommt sich näher, und Venedig wird eine Belohnung fürs Leben.

    Wie Kleinstadtleben und Kursalltag, Totenfeiern, Schreckenssekunde und das Kribbeln im Bauch bei einer Liebeserklärung, Tränen, Rumkugeln, Schimpfen mit Restaurantgästen, ein Juventus-Trikot, ein alter Pfarrer, der aus Wut den Organisten von der Empore wirft, und ein nie im Bild auftauchender Maserati-Sportwagen, den Reichtum an Details der bezaubernden Films ausmachen, ist so heiter wie melancholisch, lebensecht wie filmgerecht. Eine romantische Komödie ohne falschen Glanz, aber mit wahren Gefühlen, entlässt der Film den Zuschauer glücklicher, als der hineingegangen ist. ger.

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