It's All About Love

  1. Ø 2
   2002
Trailer abspielen
It's All About Love Poster
Trailer abspielen
Alle Bilder und Videos zu It's All About Love

Filmhandlung und Hintergrund

It's All About Love: Rätselhafte Lovestory aus einer Welt der nahen Zukunft, in der mit den Gefühlen auch die Erde vereist.

Die Welt der nahen Zukunft ist ein trostloser Planet. Überall herrscht Eiseskälte, es schneit im Hochsommer, die Schwerkraft versagt und Menschen fallen tot auf der Straße um, verstorben an einer Überdosis Einsamkeit. Auch die Liebe zwischen John (Joaquin Phoenix) und seiner Frau Elena (Claire Danes) ist längst erkaltet, und John reist nach New York, um die Scheidung einzuleiten. Claire aber ist dazu nicht mehr bereit: Sie sieht in all dem Chaos die Liebe als letzten Strohhalm, den es zu erhalten und zu verteidigen gilt.

Produzenten aus fünf verschiedenen Ländern und drei Kontinenten ermöglichten Dogma-Mitbegründer Thomas Vinterberg die Realisation dieses stattlich besetzten internationalen Science-Fiction-Thrillers.

In einer nahen Zukunft steht die Erde vor dem Kollaps: Es schneit im Juli, die Schwerkraft versagt, Menschen fallen scheinbar grundlos tot um. Als John in New York eintrifft, um seine Frau Elena, eine berühmte Eiskunstläuferin, um die Scheidung zu bitten, wird ihm klar, dass es in all dem Chaos nur einen Grund gibt, weiterzuleben: die Liebe.

Im New York des Jahres 2021 säumen Leichen von an gebrochenem Herzen gestorbenen Menschen die Straßen. Da trifft der unglückliche John in der Stadt ein, um sich von seiner Frau Elena die Scheidungspapiere unterzeichnen zu lassen. Im Hotel der gefeierten Eistänzerin angekommen, geschehen seltsame Dinge. Die Stimmung unter Elenas Entourage ist gespannt, sie selbst wirkt verstört. Nach und nach finden die Partner wieder zueinander, und John kommt einem Mordkomplott auf die Spur.

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(1)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
1 Stimme
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Mit einem cineastischen Kontrastprogramm zu seinem aufrührenden Familiendrama „Das Fest“, das 1998 „Dogma“ als Qualitätslabel etablierte, meldet sich Thomas Vinterberg im Kino zurück. Der dritte Spielfilm des dynamischen Dänen ist ein visuell eleganter Befreiungsversuch aus den Fesseln der Beschränkung, ein kaum klassifizierbarer Mix aus Romanze, Melodram, Thriller, Dystopie und Weltkritik, der im Meinungsbild seiner Zuschauer für Spaltprozesse sorgen wird. Ungeachtet eines etwas zerstreuten, missionarischen Drehbuchs provoziert Vinterberg mit seinem internationalen Projekt immerhin das, was im überhitzten Non-Stop-Reizkino von heute fast zur Bedeutungslosigkeit verdampft ist: eine Diskussion.

    In der Welt des Jahres 2021, die Vinterberg und Koautor Mogens Rukov hier entwerfen, ist die emotionale Eiszeit gegenständlich geworden. Es schneit im Sommer, von Herzproblemen getötete, von Passanten ignorierte Menschen säumen die Straßen, in Uganda schwebt das Volk über dem Boden, weil die Schwerkraft ihren Dienst verweigert und irgendwo über den Wolken schreibt Sean Penn als Airline-Philosoph über den Zustand der Welt und diagnostiziert mit dem Titel des Films auch gleich die Ursache. Etwas aufdringlich symbolisch sind diese Sequenzen geraten, auch wenn der Appell an die Humanität offene Türen einrennt. Die Eis-Metapher zieht sich durch den ganzen Film – auch in der polnischen Hauptfigur Elena (Claire Danes), die als Star-Eisläuferin in New York lebt und mit ihren Shows einer großen Entourage den Unterhalt finanziert. Die Eisprinzessin ist ausgebrannt durch die kommerzielle Ausrichtung ihres Lebens, bis Ehemann John (Joaquin Phoenix), von dem sie getrennt lebt, eintrifft, um die Scheidungspapiere unterzeichnen zu lassen. Während das Paar sich wieder näher kommt, erlebt John das Umfeld seiner Frau feindlich verändert. Elena fühlt sich bedroht, hat unheimliche Begegnungen vor ihrem Hotelzimmer, wird mit Spiegelbildern ihrer selbst konfrontiert, als würden David Lynch, Roman Polanski und Alfred Hitchcock ihre Biografie fortschreiben.

    Wie diese gruseligen Sequenzen schließlich aufgelöst werden, nachdem das Paar in ein kafkaeskes Hotel fliehen und seine Liebe wiederentdecken konnte, wird wohl die Akzeptanzbereitschaft manchen Zuschauers auf die Probe stellen. Den Erklärungsbedarf deckt das Drehbuch nicht befriedigend, sondern verliert sich in einem Finale, das Vinterbergs Traumfilm von einer Reminiszenz an Jack London beenden lässt. Was dem Dänen hier mit einem Budget von nur zehn Millionen Dollar gelungen ist, überzeugt optisch, atmosphärisch, musikalisch (Zbigniew Preisner) und, vor allem dank Joaquin Phoenix, auch darstellerisch. Aber es hinterlässt mit der emotionalen Lehre auch Leere, weil der Magnetismus der Lynch-Träume, die vergleichbar rätselhaft, aber nie aufklärerisch sind, nicht reproduziert werden kann. kob.

News und Stories

Kommentare