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Into Eternity: Mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm, der anhand des Baus eines Endlagers für Atommüll in Finnland faszinierende Fragen aufwirft.

Handlung und Hintergrund

Im Norden Finnlands wird ein „Onkalo“ genanntes Endlager für Atommüll gebaut. Fünf Kilometer lange Stollen, die bis in 500 Meter Tiefe reichen, sollen zur endgültigen Lagerung für radioaktives Material dienen, wenn die Anlage Mitte des nächsten Jahrhunderts verschlossen und versiegelt werden wird. Das Projekt hat eine Tragweite, die über das normale menschliche Vorstellungsvermögen hinausgeht: Der dort gelagerte Müll wird für 100.000 Jahre radioaktiv strahlen, die von ihm ausgehende Gefahr also die nächsten 3.000 Generation der Menschheit überdauern.

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Michael Madsen
Produzent
  • Lise Lense-Møller
Drehbuch
  • Michael Madsen,
  • Jesper Bergmann
Kamera
  • Heikki Färm
Schnitt
  • Åsa Mossberg,
  • Johan Söderberg

Kritikerrezensionen

  • Into Eternity: Mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm, der anhand des Baus eines Endlagers für Atommüll in Finnland faszinierende Fragen aufwirft.

    Faszinierende, unkonventionelle Dokumentation, mit der sich Michael Madsen den Fragen widmet, die der Bau des Endlagers Onkalo aufwirft. In Gesprächen mit Beamten, Wissenschaftlern, Theologen und Bauarbeitern wird nicht nur der moralische Aspekt des Projektes beleuchtet, sondern auch das Problem erörtert, ob und - falls ja - wie man die Menschen der fernen Zukunft auf die in den Granithöhlen eingemauerte Gefahr aufmerksam machen sollte oder ob es nicht besser wäre, wenn der dort gelagerte Atommüll ganz einfach in Vergessenheit geraten würde.
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