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Inside Llewyn Davis: Absurd komisches Porträt eines jungen Folk-Musikers kurz vor der Ankunft von Bob Dylan, der den Durchbruch nicht schafft.

Handlung und Hintergrund

In „Inside Llewyn Davis“ von den Brüdern Joel und Ethan Coen spielt Oscar Isaac einen erfolglosen Folksänger, der im New Yorker Greenwich Village zu Beginn der 1960er Jahre vergebens auf seinen Durchbruch wartet.

Im winterlich verschneiten New York kurz vor dem Durchbruch von Bob Dylan mit seiner Hymne „Blowin‘ in the Wind“ versucht sich auch der talentierte Llewyn Davis (Oscar Isaac) als Folksänger, doch sein Album liegt wie Blei in den Regalen und der Erfolg bleibt aus. Der Idealist denkt aber nicht daran, sich einen ordentlichen Job zu suchen, wie ihm von seinem Umfeld nahe gelegt wird, sondern hält an seinem großen Traum fest. Um Geld zu sparen, übernachtet Llewyn bei Freunden und verzichtet auf eine eigene Wohnung.

Eines Tages beschließt Llewyn, nach Chicago zu reisen und dort seine Musik anzupreisen. Er wird zwar von einem Produzenten angehört, doch auch in der Stadt am Michigansee ist niemand vom Hocker gerissen und Llewyn reist genau so arm wieder nach New York zurück, wie er losgefahren ist. Während der Reise macht er die Bekanntschaft mit dem Jazzmusiker Roland Turner (John Goodman), doch auch der drogenabhängige Exzentriker hat nur verachtende Worte für Llewyn und seine Folkmusik übrig. Zurück in New York beschließt der geschasste Musiker daraufhin, sich bei der Handelsmarine zu melden und seinen Traum zu begraben.

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„Inside Llewyn Davis“ orientiert sich vage an der Autobiographie des Folksängers Dave Van Ronk und porträtiert die aufkeimende Folkszene des Greenwich Village, aus dem ein landesweites Folk-Revival entstand, dass Stars wie Bob Dylan hervorbrachte und alten Helden wie Pete Seeger erneute Aufmerksamkeit bescherte.

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Joel Coen,
  • Ethan Coen
Produzent
  • Robert Graf,
  • Olivier Courson,
  • Ron Halpern,
  • Scott Rudin
Darsteller
  • Oscar Isaac,
  • Carey Mulligan,
  • John Goodman,
  • Garrett Hedlund,
  • Justin Timberlake,
  • Max Casella,
  • F. Murray Abraham,
  • Adam Driver,
  • Alex Karpovsky
Drehbuch
  • Joel Coen,
  • Ethan Coen
Musik
  • T-Bone Burnett
Kamera
  • Bruno Delbonnel
Schnitt
  • Roderick Jaynes

Kritikerrezensionen

    1. Warmherzig und melancholisch – die Coens einmal mehr von ihrer persönlichsten Seite. Inside Llewyn Davis bedeutet auch Inside The Coen Brothers.
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    2. Inside Llewyn Davis: Absurd komisches Porträt eines jungen Folk-Musikers kurz vor der Ankunft von Bob Dylan, der den Durchbruch nicht schafft.

      Was macht ein erfolgloser New Yorker Musiker ohne ein Zuhause? Was passiert, wenn er jede Nacht auf einer anderen Couch schläft und dabei mal die Frau eines Freundes schwängert, mal die geliebte Katze eines anderen aussperrt, die er dann einfach nicht mehr los wird? So sehr er sich auch anstrengt, Llewyn Davis bekommt keinen Fuß in die Tür und tritt in jedes Fettnäpfchen. Die Aussicht auf einen Job in einem großen Club treibt ihn nach Chicago und wieder zurück - immer in Begleitung skurriler Gestalten, die sich alle durch das Leben treiben lassen, wie die Figuren aus seinen Songs. Mit ihrem neuen Film entführen Joel & Ethan Coen („True Grit“) auf einen faszinierend-skurrilen Trip. Oscar Isaac („Drive“) brilliert in der Hauptrolle des eigenwilligen Folksängers. An seiner Seite begeistern u.a. Carey Mulligan, Justin Timberlake und John Goodman in seiner laut Pressestimmen bisher lustigsten Coen-Rolle, was nach „The Big Lebowski“ schon etwas heißen mag

      Fazit: Ein Trip durch die Folkszene New Yorks, von den Coen-Brüdern mit Topstars genial inszeniert.
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