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In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod: Filmessay über Frankfurt von Alexander Kluge und Edgar Reitz.

Handlung und Hintergrund

Vier Erzählungen, mit Dokumentarmaterial vermischt. Die DDR-Geheimagentin Rita Müller-Eisert soll die Bundesrepublik Deutschland ausspionieren und schreibt „Agentenlyrik“, die von den Auftraggebern zurückgewiesen wird; die Hure und Beischlafdiebin Inge Maier entwendet Männern ihre Brieftaschen; Aktionen der Frankfurter Polizei gegen illegale Hausbesetzer und Sprengung der Häuser; in einem Taxi wird Alfred Edel auf dem Weg zum Flughafen durch Karnevalisten aufgehalten und sagt: „Die Lage ist hochkompliziert.“

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Prof. Dr. Alexander Kluge,
  • Edgar Reitz
Darsteller
  • Dagmar Bödderich,
  • Jutta Winkelmann,
  • Norbert Kentrup,
  • Kurt Jürgens,
  • Alfred Edel,
  • Jutta Thomasius,
  • André Mozart,
  • Hans Drawe
Drehbuch
  • Prof. Dr. Alexander Kluge,
  • Edgar Reitz
Kamera
  • Edgar Reitz,
  • Alfred Hürmer,
  • Günter Hörmann
Schnitt
  • Beate Mainka-Jellinghaus

Kritikerrezensionen

  • In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod: Filmessay über Frankfurt von Alexander Kluge und Edgar Reitz.

    Der Titel, den Alexander Kluge als Graffito auf der Tür einer Toilette fand, stammt vom schlesischen Lyriker Friedrich von Logau. Das Großstadt-Porträt Frankfurts im Jahre 1974 ist als bissige Gesellschaftskritik gedacht, die vor allem zeigt, wie ständig Fröhlichkeit (Fastnacht) in Gewalt (Randale) umkippt. Die Szenen aus der Bütt verhöhnen Rituale und Karneval-Paraden. Dazwischen TV-Bilder von Helmut Schmidt (damals Bundeskanzler), Kinderbilder und eine Physiker-Tagung. Der rasante Essay-Film zeigt Wirklichkeit als zersplitterte Warhnehmung.
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