Filmhandlung und Hintergrund

Film noir von Edward Dmytryk, der als einer der ersten Regisseure in Hollywood filmische Kritik am Rassismus üben darf.

Nach der Ermordung des Juden Joseph Samuels geraten die drei Soldaten Montgomery, Floyd und Mitchell ins Visier des ermittelnden Polizisten Finlay. Montgomery gelingt es, den Verdacht auf Mitchell zu lenken. Armee-Sergeant Keeley glaubt nicht an die Schuld des arglosen, dem Alkohol zugeneigten Mitchell und versucht, ihm zu helfen. Nachdem Finlay und Keeley feststellen konnten, dass das wahre Motiv für die Tat Rassenhass war, stellt Finlay dem Mörder eine Falle.

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wird ein amerikanischer Soldat jüdischer Abstammung zu Tode geprügelt. Bei den Ermittlungen kommen die antisemitischen Motive des Täters zu Tage. Plädoyer gegen den Antisemitismus im Stil des Film noir.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Im Kreuzfeuer: Film noir von Edward Dmytryk, der als einer der ersten Regisseure in Hollywood filmische Kritik am Rassismus üben darf.

    Als Film noir getarnter Sozialkommentar, mit dem RKO für sich verbuchen konnte, als erstes Hollywoodstudio auf der Kinoleinwand Rassenhass und die Existenz von Antisemitismus auch innerhalb der USA angeprangert zu haben. Stärker als die Aufklärung des Mordes stehen die Vorurteile des Täters (Robert Ryan) und das Mitläufertum seines Kumpels im Mittelpunkt des Films. Dessen dunkle Atmosphäre erklärte Regisseur Edward Dmytryk („Die Caine war ihr Schicksal“) mit der dadurch möglichen billigen und einfachen Ausleuchtung. In einer sehenswerten Nebenrolle überzeugt Gloria Grahame („Ist das Leben nicht wunderbar?“) als desillusionierte Femme fatale.

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