Filmhandlung und Hintergrund

Dokumentarfilm über deutsch-türkische Frauen mit einer Leidenschaft für Fußball.

Teil drei eines vor 13 Jahren begonnenen Porträts über fünf fußballbegeisterte Frauen türkischer Herkunft, die in Deutschland aufgewachsen sind. Der ursprüngliche Optimismus von Safiye, Nazan, Türkan, Arzu und Nalan hat sich in gesellschaftlichen Erwartungen verloren: Mit ihrem Hobby eckten sie an und musstens immer darum kämpfen, ihren Platz in dieser Männerdomäne zu behaupten. Trotz aller Fehl- und Rückschläge lebt ihre Leidenschaft noch immer.

Nach „Mädchen am Ball“ und „Nach dem Spiel“ dokumentiert Aysun Bademsoy abermals einfühlsam den Lebensweg fünf deutsch-türkischer Frauen, deren Herkunft sie teilt. Sie erzählt von Außenseiterinnen, die zwischen den Kulturen zerrissen sind, aber für den Fußball schwärmen.

„Ich gehe jetzt rein“ bildet den dritten Teil eines sich bereits über 13 Jahre erstreckenden Porträts über fünf in Deutschland aufgewachsene Frauen türkischer Herkunft. Was die jungen Frauen schon in der ersten Dokumentation „Mädchen am Ball“ verband, ist die gemeinsame Begeisterung für den Fußball. Der anfängliche Optimismus, mit dem Safiye, Arzu, Türkan, Nalan und Nazan diese Männerdomäne betreten, war schon im zweiten Teil, „Nach dem Spiel“, durch zunehmende Konflikte wegen der gesellschaftlichen Doppelrolle getrübt und scheint in „Ich gehe jetzt rein“ schließlich vollends brach zu liegen.

Alle Bilder und Videos zu Ich gehe jetzt rein

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User ø 0,0
(0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimme)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Ich gehe jetzt rein: Dokumentarfilm über deutsch-türkische Frauen mit einer Leidenschaft für Fußball.

    Einfühlsam dokumentiert die Regisseurin Aysun Bademsoy, selbst eine in Berlin lebende Deutsche türkischer Herkunft, welchen gesellschaftlichen Erwartungen die jungen Frauen gegenüber stehen, um ihrem Hobby treu zu bleiben. Jede kämpft auf ihre Art mit ihrem Alltag als Außenseiterin, die keiner Kultur richtig anzugehören scheint und daran zu zerbrechen droht. Doch befindet sich zwischen gescheiterten Ehen, abgebrochenen Bildungswegen und sogar Gefängnisstrafen immer noch ein Fünkchen von der einst so verbindenden Leidenschaft und Solidarität, die die Liebe zum Sport auszulösen vermochte.

News und Stories

Kommentare