Filmhandlung und Hintergrund

Ein Mädchen wird ermordet. Gerichtsmediziner Schaller glaubt, dass die Tat seiner Tochter gelten sollte und fälscht Beweise, um den vermeintlichen Täter schnell ins Gefängnis zu bringen...

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Ich bring dich hinter Gitter: Ein Mädchen wird ermordet. Gerichtsmediziner Schaller glaubt, dass die Tat seiner Tochter gelten sollte und fälscht Beweise, um den vermeintlichen Täter schnell ins Gefängnis zu bringen...

    Es ist ja so verführerisch einfach, dem Gesetz ein bisschen nachzuhelfen: einfach einen Fingerabdruck auf einen Gürtel gezaubert, und schon ist der mutmaßliche Mädchenmörder überführt. Doch dummerweise hatte Gerichtsmediziner Schaller (Herbert Knaup) einen Zeugen bei seiner kleinen Manipulation, und nun ist’s vorbei mit der Karriere; und mit der Ehe auch, denn die Gattin (Karin Giegerich) ist Staatsanwältin und sieht ihren tadellosen Ruf in Gefahr. Dabei hatte Schaller als liebender Vater gehandelt: Schließlich ist Szerba, der Verdächtige (Axel Prahl), vor Jahren von der Staatsanwältin hinter Gitter gebracht worden; damals hatte er mit Rache gedroht. Nun aber wird er wieder auf freien Fuß gesetzt, und prompt stirbt ein weiteres Mädchen. Schaller hat Angst um seine Tochter, ermittelt auf eigene Faust und findet bald heraus, dass Szerba in der Tat unschuldig ist. Dafür spricht nun einiges gegen Stolzfuß (Michael Brandner), den Verteidiger Szerbas, zu dessen lockerem Lebenswandel auch äußerst junge Verehrerinnen gehören. Derweil macht es sich der Polizist Dorn (Uwe Kockisch), eigentlich ein Freund der Familie, in Schallers Heim gemütlich.

    Regisseur Daniel Helfer inszeniert das Drehbuch von Michael Illner gradlinig und schnörkellos, aber trotzdem spannend. Im Zentrum der Geschichte steht natürlich der Gerichtsmediziner, der auf einen Schlag alles verliert: Job, Ansehen und Familie. „Asyl“ gewährt ihm ausgerechnet Stolzfuß, der Paradiesvogel.

    Sehenswert ist „Ich bring dich hinter Gitter“ vor allem wegen der Darsteller. Deshalb kann man auch großzügig über die eine oder andere Logiklücke hinwegsehen, mit deren Hilfe Autor Illner die Handlung mitunter auf wenig elegante Weise in eine andere Richtung dreht. tpg.

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