Hundstage

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   1975

Hundstage: Al Pacino führt für Sidney Lumet einen Banküberfall durch, der gründlich schief geht.

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Filmhandlung und Hintergrund

Hundstage: Al Pacino führt für Sidney Lumet einen Banküberfall durch, der gründlich schief geht.

Das Thriller-Drama „Hundstage“ von Sidney Lumet aus dem Jahr 1975 erzählt die wahre Geschichte eines außer Kontrolle geratenen Banküberfalls, der sich drei Jahre zuvor tatsächlich im New Yorker Stadtteil Brooklyn ereignete. Heute gilt „Hundstage“ als Klassiker des amerikanischen Films und als Meilenstein des New Hollywood.

An einem außerordentlich heißen Tag im Spätsommer brechen drei Männer in eine Bank ein. Der Kopf der Bande, Sonny Wortig (Al Pacino) verliert bereits in den ersten Minuten des Überfalls die Kontrolle über die Situation und seine aggressive Vorgehensweise sorgt dafür, dass einer seiner Weggefährten die Bank fluchtartig verlässt. Sein anderer Kumpane Sal (John Cazale) bleibt vor Ort, doch als sich herausstellt, dass lediglich 1.000 Dollar im Safe einlagern und die Polizei das Gebäude bereits umstellt hat, eskaliert der Überfall immer weiter.

Sonny und Sal sehen keinen anderen Ausweg, als die Angestellten der Bank als Geiseln zu nehmen und die Forderung zu stellen, das Land verlassen zu dürfen. Während die Polizei in Form von Detective Moretti (Charles Durning) die üblichen Verhandlungsmethoden anleiert, ist die Straße vor der Bank bereits mit Schaulustigen und Vertretern der Presse gut gefüllt. Es beginnt ein Nervenkrieg, der von der unerträglichen Hitze zunehmend erschwert wird und den Geiselnehmern bald klar macht, dass sie aus der selbst verschuldeten Situation nicht mehr herauskommen werden.

Es stellt sich heraus, dass Sonny ein Vietnam-Veteran ist und von dem geraubten Geld eigentlich die Geschlechtsumwandlung des transsexuellen Leon (Chris Sarandon) bezahlen möchte. Diese ungewöhnliche Situation sorgt für noch größere mediale Aufmerksamkeit, doch für ein gutes Ende der Entführung kann auch die milde Sympathie vieler Beobachter, die Sonny wiederfährt, nicht sorgen.

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Kritikerrezensionen

  • Faszinierende Charakterstudie von Sidney Lumet, der nach „Serpico“ erneut auf Al Pacino zurückgriff, ihn nun aber auf der anderen Seite des Gesetzes agieren ließ. Der teilweise mit improvisierten Dialogen entstandene Film beruht auf einer wahren Begebenheit und erhielt den Oscar für das beste Drehbuch (Frank Pierson). Für humoristische Auflockerung der vielschichtigen Geschichte sorgt als Zombie-mäßiger Partner Pacinos John Cazale, der mit ihm gemeinsam auch in den ersten beiden Teilen des „Paten“ vor der Kamera stand. Das medienkritische Element baute Lumet in seinem folgenden Film, der TV-Satire „Network“, weiter aus.

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