Houseguest

  1. Ø 0
   1994

Filmhandlung und Hintergrund

Auf der Flucht vor zwei Geldeintreibern lernt der Tagträumer Kevin auf dem Flughafen den reichen Anwalt Gary Young kennen, der dort auf einen Freund wartet, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Ohne etwas über diesen Freund zu wissen, nimmt Kevin kurzerhand dessen Identität an und zieht ins Haus der Youngs. Dort beginnen erst die Probleme, denn Kevin muß nicht nur alle davon überzeugen, daß er ein Zahnspezialist ist, sondern darf auch noch die zerrüttete Familie des gutmütigen Garys wieder zusammenführen.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Neue TV-Komiker braucht das Land. Nach den Sensationserfolgen, die man mit Jim Carrey und Tim Allen in den US-Kinos erzielen konnte, sind unverbrauchte Spaßmacher gefragt wie schon lange nicht mehr. Als Gewinner aus der hastigen Talentesuche könnte der farbige Komödiant Sinbad hervorgehen, der selbst seinem eher bescheiden ausgearbeiteten Debütfilm eine Reihe mörderisch witziger Momente beschert. Wie eine knuddlige Teddybär-Ausgabe von Eddy Murphy manövriert er sich souverän durch eine Reihe haarsträubender Situationen, die zusammengenommen nicht unbedingt einen guten Film ergeben. Daß der Besuch dieses „Houseguest“ dennoch unterhaltsam ausfällt, ist das Verdienst Sinbads, der die Möglichkeit eines showcase seiner Talente beim Schopf ergreift. Mit Hilfe seiner Nebendarsteller kann er sein makelloses Timing, seine verblüffende Schlagfertigkeit und eine Vorliebe für lose strukturierte Szenen, deren Tempo er langsam steigert, unter Beweis stellen. Dafür strickten ihm die Sitcom-Veteranen Michael J. Di Gaetano und Lawrence Gay ein familienfreundliches Szenario, das an Buena Vistas Zankkomödie „No Panic“ vom vergangenen Jahr erinnert: Auf der Flucht vor zwei Geldeintreibern lernt der Tagträumer Kevin zufällig den wohlhabenden Anwalt Gary Young kennen, der am Flughafen auf seinen Freund wartet, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Ohne etwas über ihn zu wissen, übernimmt Kevin dessen Identität und zieht ins Haus der Youngs. Dort beginnen die Probleme erst so richtig, denn Kevin muß nicht nur etliche Besucher und Spezialisten davon überzeugen, daß er ein Zahnspezialist ist, sondern auch die disfunktionale Familie des gutmütigen Gary wieder zusammenführen. Eine große Aufgabe, die Sinbad anstandslos meistert, auch wenn die Handlung stets konstruiert und nicht im geringsten glaubwürdig bleibt. Am besten ist „Houseguest“, wenn Regisseur Randall Miller seinem Star Zeit und Raum gibt, die Szene an sich zu reißen. Dann erwacht die ansonsten spröde Komödie zu echtem Leben und kann überdies ihre besten Lacher verbuchen. ts.

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