House Bunny (2008)

Originaltitel: The House Bunny
House Bunny Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

House Bunny: Hugh Hefner trifft John Hughes beim Playmate-Goes- College-Spaß in dem Anna Faris Pretty in Pink und natürlich blond ist.

Playboy-Bunny Shelley (Anna Faris) führt ein unbesorgtes Leben in Hugh Hefners Playboy-Villa – bis man sie der Tür verweist. Zufällig landet der heimatlose Ex-Hase im Haus einer seltsamen Studenten-Schwesternschaft von sieben weltfremden Mädels. Diese sind selbst vom Rauswurf bedroht und müssen deshalb neue Mitglieder anwerben. Shelley sagt zu, sie über Make-Up und Männer aufzuklären, während sie selbst etwas über Individualität lernt.

Sexy Komödie mit “Scary Movie”-Schnuckelchen Anna Faris, die unter Produzent und Star-Komiker Adam Sandler zu Höchstform aufläuft und sich als liebenswertes Blondchen in eine Intellektuellenclique einbringt. Ein Gastauftritt von Bruce Willis schmückt die amüsante Selbstverwirklichung.

An ihrem 27. Geburtstag wird Shelley aus dem noblen Playboy-Anwesen geworfen. Aus der Not wird sie Hausmutter im Heim der Studentinnenvereinigung Zeta Alpha Zeta. Die Mädels dort kriegen nie ein Date und brauchen dringend ein Make-over und mehr Selbstbewusstsein. Beides beschert ihnen die naive Shelley und macht aus den hässlichen Entleins coole Girls, denen die College- Boys verfallen. Währenddessen versucht sie das Herz des Normalos Oliver zu erobern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Shelley ist naiv und einfältig, aber auch gutherzig und freundlich. Das „Selber denken“ muss sie erst noch lernen, denn bislang war sie darauf trainiert, ein Sexobjekt zu sein, das in erster Linie Männern gefallen und ihre Fantasien bedienen soll. Und man muss durchaus sagen, Hauptdarstellerin Anna Faris ist ein ziemlich sympathisches Playboy-Bunny. Sie beweist Mut zur Dummheit und nimmt sich selbst so wenig ernst, dass man sie schon deshalb gern haben muss.

    Wer themenbedingt eine Komödie mit Sex-Appeal erwartet, dürfte ein bisschen enttäuscht sein. Denn „House Bunny“ belässt es bei einigen wenigen schlüpfrig-dämlichen Kommentaren wie etwa „Ich liebe es, wenn in meinem Mund etwas wächst“ und bleibt ansonsten ganz viktorianisch keusch. Jungfrauen werden gefeiert und geküsst wird ohne Zunge – und überhaupt sehr selten. Aber natürlich dürfen die hübschen Schauspielerinnen ausgiebig zeigen wie sexy sie sein können, wenn ihnen jemand zeigt, wie das geht.

    Und genau das sind nach Ansicht des Films der höchste Traum und das eigentliche Ziel der Studentinnen. Denn schließlich ist die Liebe ein Spiel und nur, wer sich anpasst und nicht am Rand stehen bleibt, darf mitspielen. Die Regeln sind simpel: Du wirst geliebt, wenn du toll aussiehst und ihm auf keinen Fall zeigst, dass dein Gehirn nicht bloß Innendekoration ist. Was den Anteil an Klischeedenken betrifft, kommen hier aber beide Geschlechter gleich schlecht weg. Frauen dürfen hässliche Nerds oder aufgedonnerte Sexobjekte ohne Sinn und Verstand sein und Männer ausschließlich hirnlos vor sich hin grinsende Surferboys oder philanthropische Weicheier.

    Das war in den Schwesterfilmen wie etwa „Natürlich Blond“ oder „Clueless“ nicht unbedingt anders. Deren Unterhaltungswert erreicht „House Bunny“ allerdings nicht. Das Drehbuch ist – auch wenn es von den gleichen Autoren geschrieben wurde, die für „Natürlich Blond“ verantwortlich waren – so schlicht wie die Gedanken der Hauptfigur. Im Endeffekt ist „House Bunny“ eine flache, vorhersehbare und nur mäßig witzige Komödie, die auf keinem Gebiet so richtig überzeugen kann.

    Fazit: Eine flache und nur mäßig witzige Komödie, die allerdings mit einer sympathischen Hauptdarstellerin aufwarten kann.
  • Hugh Hefner trifft John Hughes bei dem Playmate-Goes-College-Spaß, in dem vergnüglich nachgewiesen wird, dass Anna Faris mehr als zwei herausragende Elemente besitzt.

    Große Überraschungen bleiben bei dieser doofen, zugegeben treffsicheren Komödie aus – dafür ist der Wiedererkennungswert hoch. Vor allem wenn man “Revenge of the Nerds” (Videotitel: “Die Rache der Eierköpfe”) und “Natürlich blond!” kennt, wobei letztgenannter Film auch von Karen McCullah Lutz und Kirsten Smith, Autoren-Team von “House Bunny”, zu Papier gebracht wurde. Dem Hit-Recycling frönt hier also Regisseur Fred Wolf, mehrere Jahre Chef-Schreiber bei “Saturday Night Live”. Mit einem Rauswurf nimmt der Spaß aus dem Hause Happy Madison von Adam Sandler seinen Lauf. An ihrem 27. Geburtstag bekommt das Playmate Shelley Darlingson (!) – meist “Pretty in Pink”, “Scary Movie”-Heroine Anna Faris – ihre Koffer vor die Tore des legendären Playboy-Anwesens gestellt. Der Traum vom Centerfold ist geplatzt, “Papa Hef” zwecks Rücksprache nicht greifbar. Was tun, wenn man außer gutem Aussehen und großem Herz nichts zu bieten hat? Man wird Hausmutter in einer bescheideneren Wohnstätte, im Heim der Studentinnenvereinigung Zeta Alpha Zeta. Hier kommt der “Nerd”-Faktor ist Spiel. Die Mädels von Zeta sind die Loser am Campus. Der Comedy-spezifisch zusammengesetzten Truppe gehören unter anderem die taffe Natalie (Emma Stone aus “Superbad”), die rebellische Mona (Kat Dennings aus “Jungfrau (40), männlich sucht…”) und die körperbehinderte Joanne (Bruce-Willis-Tochter Rumer) – Joan Cusacks Figur aus “Sixteen Candles” lässt grüßen – an. Das heißt: keine Dates, keine Verehrer und jetzt droht der Verbindung wegen Nachwuchsmangel gar die Auflösung. Eine Herausforderung für das naive Frisurwunder Shelley, die ihren “Schwestern” zunächst einmal etwas Selbstbewusstsein beibringt. Also Busen raus, Wonder-Bra drunter, Rocksaum hoch. Es wäre doch gelacht, wenn man nicht mit etwas mehr Ausschnitt den einen oder anderen betrunkenen College-Boy in das in einer flotten Montage aufgemöbelte Zeta-Haus locken könnte. Ein paar Schmink- und Flirt-Unterrichtsstunden später brodelt es in der Bunny-Burg, den Jungs fallen die Augen fast raus und die Mädels anderer Schwesternschaften wetzen Zunge und Messer. Nur Shelley ist nicht glücklich. Denn trotz allem, was sie als Bunny so drauf hat – stellenweise mutet der Film wie ein Playboy-Werbevideo an, Hugh-Hefner-Cameo inklusive -, schafft sie es nicht, bei ihrem Herzbuben, dem Gutmensch-Normalverbraucher Oliver (Idealbesetzung: Colin Hanks) zu landen.

    Zwischen diesen gegensätzlichen Polen, zwischen Schein und Sein, alterniert das warmherzige Vergnügen, das von kecken Einzeilern, frechen Dialogen und Anna Faris’ präzisem Spiel lebt. Sie bringt mit Augenaufschlag und Schmollmund auf den Punkt, was alle an Ashlee Simpson und Paris Hilton so aufregt. Sie weiß aber auch darzustellen, wie es sich anfühlt, richtig verliebt zu sein. Bei ihr erdet sich die (nur vordergründig) grelle, poppig-bunte Häschen-Schau. Der Arbeitstitel verrät’s: “I Know What Boys Like”. geh.

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