Filmhandlung und Hintergrund

Romantische Parabel über die Unvollkommenheit des Lebens und die schwierigste aller Lebensaufgaben: sein Glück zu machen.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Himmlische Helden: Romantische Parabel über die Unvollkommenheit des Lebens und die schwierigste aller Lebensaufgaben: sein Glück zu machen.

    Schutzengel kommen immer mehr in Mode; mittlerweile hat wohl jeder der großen Sender bereits einen Himmelsboten auf Streife geschickt. Unvermeidliches Strickmuster dabei: Der Schutzengel ist ein Trottel, sein Schutzbefohlener ein Versager. Da auch Dominique Lorenz‘ Drehbuch zu „Himmlische Helden“ auf diese Paarung setzt, ist die Geschichte zunächst nicht besonders originell; außerdem nimmt sie einen reichlich umständlichen Anlauf. Dann aber wird aus der Komödie ein romantischer Krimi mit richtigen Thriller-Elementen.

    Allerdings konfrontiert Regisseur Carsten Fiebeler sein Publikum nun mit Szenen, die man von einem ZDF-Film in dieser Härte eher nicht erwartet. Die Änderung der Tonart ist jedoch unvermeidlich, wenn Hauptfigur Bugsy (Sebastian Blomberg) endlich seinen Traum wahrmachen will: mit Sohn Balu nach Italien auswandern und ein neues Leben anfangen. In seinem alten Dasein als verwitweter Kleinganove hat er bislang meistens Pech gehabt. Frisch aus dem Knast entlassen, vermasselt er gleich wieder den nächsten „todsicheren“ Coup. Diesmal aber wird sein Stoßgebet erhört: Gott schickt ihm den Engel Noname (Steffen Schult). Doch der ist gleichfalls nicht gerade eine Zierde seiner Zunft; wenn er bei diesem Auftrag auch wieder versagt, wird er in den Andromeda-Nebel verbannt.

    Und tatsächlich: Auf wundersame Weise wenden sich die Dinge. Doch dann wird es wieder kompliziert, denn beide verlieben sich: Bugsy in die enterbte Jasmin (Henriette Heinze), die er vor dem Freitod bewahrt und die ihm als Scheinehefrau helfen soll, den Sohn aus dem Heim zu holen; und Noname in Bugsys Wirtin (Eva Mattes). Bevor sie alle zum märchenhaften Ende aufbrechen können, müssen Bugsy und Noname aber noch eine alte Rechnung begleichen und ein letztes Ding drehen.

    Gerade die beiden Liebesbeziehungen machen schließlich den großen Reiz des Films aus, auch wenn natürlich die himmlische Freundschaft der beiden Versager weiterhin für die komischen Elemente sorgt. Blomberg und Schult könnte man sich sogar durchaus als Serienpartner vorstellen. tpg.

Kommentare