Filmhandlung und Hintergrund

Richard Clark, respektierter Lehrer aus der Provinz, sucht neue Herausforderungen an einer verrufenen Großstadtschule. Rasante, völlig überdrehte Slapstick-Parodie auf Schüler/Lehrer-Dramen von "Die Saat der Gewalt" bis zu "Dangerous Minds".

Richard Clark, resperktierter Lehrer an der High School zu Wellington, ist das Provinzdasein müde und sucht neue Herausforderungen an einer verrufenen Großstadtschule, wo es dem Vernehmen nach mit der Bildung nicht zum besten steht. Er stößt auf einen Abgrund an Anarchie, Dummheit und Kriminalität, doch selbst physische Attacken können den idealistischen Clark nicht auf seinem Kreuzzug bremsen.

Richard Clark, allseits beliebter Dorflehrer, ist des Provinzdaseins müde und sucht nach neuen Herausforderungen an einer verrufenen Großstadtschule, wo es mit der Bildung nicht zum Besten steht. Obwohl ihm seine Schüler zunächst eine verteufelte Mischung aus Ablehnung, Dummheit und Anarchie entgegenbringen, läßt sich Clark von seinem Kreuzzug nicht abbringen. Nach und nach kann er sich dank engagierter Friedenspolitik und couragiertem Einsatz tatsächlich motivationsfördernden Respekt verschaffen.

Richard Clark, respektierter Lehrer aus der Provinz, sucht neue Herausforderungen an einer verrufenen Großstadtschule. Rasante, völlig überdrehte Slapstick-Parodie auf Schüler/Lehrer-Dramen von „Die Saat der Gewalt“ bis zu „Dangerous Minds“.

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  • High School High: Richard Clark, respektierter Lehrer aus der Provinz, sucht neue Herausforderungen an einer verrufenen Großstadtschule. Rasante, völlig überdrehte Slapstick-Parodie auf Schüler/Lehrer-Dramen von "Die Saat der Gewalt" bis zu "Dangerous Minds".

    Geht es nach den Kritikern, haben die nackten Kanonen längst ihr Pulver verschossen. Das Publikum aber, letzte und wichtigste Instanz im Filmgeschäft, denkt anders und wird auch dieser Parodie auf amerikanische Pädagogik-Pretiosen wie „Der Prinzipal - Einer gegen alle“, „Dangerous Minds“ oder „The Substitute“ kommerziell auf die Sprünge helfen. Daß die Qualitäten von „High School High“ und des oft angeprangerten US-Bildungssystems kaum auseinanderdriften, ist für den Erfolg des Films von tertiärer Bedeutung und kann unter dem Stichwort Realitätsnähe verbucht werden.

    Fraglich nur, ob ein weiterer Ableger des einst von Mel Brooks monopolistisch genutzten, dann von Zucker-Abrahams-Zucker ausgeschlachteten Genres noch ohne die komische Präsenz Leslie Nielsens gedeihen kann, der selbst bescheiden komische Pflanzen wie jüngst „Mel Brooks‘ Dracula“ oder „Agent OO“ in deutschen Kinos zur kommerziellen Blüte führte. Jon Lovitz (der witzige pausbäckige Talentscout aus „Eine Klasse für sich“) tritt also in vielfacher Hinsicht ein schweres Amt an als idealistischer, naiver, vom Rousseauschen Geist beseelter Lehrer, der die Beschaulichkeit der väterlichen Schule hinter sich läßt, um an einer High School im Ghetto-Kriegsgebiet zu unterrichten. Mit der unerschütterlichen Gelassenheit eines pädagogisch getriebenen Kamels, engagierter Friedenspolitik („Es ist immer am besten, sich die Hände zu schütteln“) und couragiertem Einsatz verdient er sich den motivationsfördernden Respekt der Schüler und die Aufmerksamkeit seiner Kollegin Victoria („Wayne’s World“-Veteranin Tia Carrere), die trotz dekorativem Körperbau von hormonellen Schüben aggressiver Schüler („Ich weiß, Sie wollen es. Ich habe Mike Tysons Buch gelesen!“) nur ein einziges Mal belästigt wird. Hier wie auch anderen Ortes bleibt der zweite Film des Schauspielers Hart Bochner recht brav und konventionellen Moralvorstellungen verhaftet. Die dreiste Frechheit früherer Erfolge („Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“, „Die nackte Kanone“) ist Autor David Zucker und seinen Kollegen Robert LoCash und Pat Proft bis auf wenige Momente (Running Gag mit einem entführten Lehrer) über die Jahre doch abhanden gekommen. Natürlich findet der eine oder andere visuelle oder akustische Gag seinen Adressaten, aber der Anzahl der Treffer steht doch eine vergleichsmäßig hohe Quote von Blindgängern gegenüber. Zumindest bei Zuschauern, die diesem Genre bisher die Treue hielten und verständlicherweise nicht an einem humoristischen Flohmarkt, sondern frischer Komödienware interessiert sind. Neueinsteiger und junges Publikum aber sind bei „High School High“ gut aufgehoben, obwohl die beste Parodie amerikanischer Pädagogenfilme bereits in deutschen Kinos lief, sich aber dort unter dem Titel „Dangerous Minds“ als Drama tarnte.

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