Filmhandlung und Hintergrund

Mysteriöser Suspense-Thriller um ein Mädchen, das nach dem Tod seiner Mutter von einem imaginären Freund gepeinigt wird.

Nach dem Freitod seiner Frau versucht Witwer Dr. Richard Goodman (Robert De Niro) Ordnung in sein Leben zu bringen und die Vergangenheit durch einen Umzug in eine andere Gegend hinter sich zu lassen. Töchterchen Emily (Dakota Fanning) bewältigt die Probleme derweil auf ihre Weise, indem sie einen imaginären Freund namens Charlie erfindet. Dessen Einfluss entpuppt sich bald als fatal.

John Polson

Witwer David Callaway und seine Tochter Emily ziehen nach dem Tod von Frau und Mutter in eine neue Nachbarschaft. Emily erfindet daraufhin einen imaginären Freund namens Charlie, mit dem sie Verstecken spielt. Aber die Erfindung nimmt unerwartete beängstigende Folgen an. Emilys Vater und ihre Ärztin müssen sich die Frage stellen, wer oder was Charlie wirklich ist.

Die kleine Emily zieht nach dem Selbstmord der Mutter mit ihrem Vater David aufs Land. Bald schon freundet sich Emily mit einem gewissen „Charly“ an, der einzig in ihren Kinderzeichnungen in Erscheinung tritt, dafür aber immer neue, anfangs nur eigenartige, später wahrhaft schlimme Ereignisse auslöst. Während sich Emily tiefer und tiefer in ihre eigene Welt zurückzieht, versuchen David, die Ärztin Katherine und Davids neue Freundin Elizabeth das Rätsel um Charly zu lösen. Doch der geht für seine Anonymität über Leichen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. "Come out, come out, wherever you are ...", jeden Abend scheint Emilys Mutter das selbe Spiel zu spielen und ihre Tochter vor dem Zubettgehen zu suchen. Emily bereitet das sichtlich ein großes Vergnügen. Die Welt scheint in Ordnung zu sein, doch bereits am nächsten Abend ist die Mutter nicht mehr da und Emilys Vater David muss "Hide and Seek" spielen.

      Jetzt hat Emily allerdings keine Freude mehr am Spiel, die Beziehung zwischen Tochter und Vater scheint durch den Tod der Mutter gestört. Diesem Konflikt widmet sich "Hide and Seek - du kannst dich nicht verstecken" sehr ausführlich. Es entwickelt sich ein psychologisches Drama, als Emily neue Kontakte auf dem Dorf abweist, dem Vater nur noch misstrauisch begegnet und ihre Zeit mit dem imaginären Freund Charlie verbringt. Durch Charlies "Spiele" gewinnt der Film zunehmend die Züge eines Psycho-Horrorthrillers und Charlie erinnert stark an Tony aus "The Shining". Dennoch kann "Hide and Seek" das Niveau von "The Shining" bei Weitem nicht erreichen - der Plot ist zu einfach gestrickt. Charakterdetails scheinen kaum zu interessieren, die Story entwickelt sich langsam und ist immer vorhersehbar. Kurz vor dem späten Höhepunkt wird die geringfügige Spannung aufgelöst. Auch musikalisch erhält die Handlung keine Unterstützung - der standardisierte Soundtrack begleitet das Geschehen phantasielos.

      Dennoch finden sich in "Hide and Seek" einige schön ausgeleuchtete Bilder, die eine stimmungsvolle Atmosphäre erzeugen. Auch die junge Hauptdarstellerin, Dakota Fanning, muss sich nicht verstecken. Sie ist hervorragend gecastet und vermag es, Emily überzeugend zu verkörpern. Robert DeNiro hingegen spielt nur mittelmäßig, wie in einem von vielen Filmen - die Ambivalenz seines Charakters vermag er gar nicht darzustellen, hier kann ihm nur die Lichtsetzung zu helfen.

      "Hide and Seek" dümpelt irgendwo im unteren Drittel seines Genres herum. Der als Regisseur relativ unerfahrene John Polson hat sich auf alte Konventionen verlassen und viele Ideen kopiert. Raubkopien von Filmen sind strafbar, Kopien von verfilmten Ideen leider nicht. So bleibt "Hide and Seek" ein filmisches Werk, das eigentlich nicht nötig gewesen wäre.

      Fazit: Die DVDs von "The Shining" oder "The Sixth Sense" versprechen mehr Spannung, beide gibt es inzwischen zum Kinopreis. Also ab nach Hause, dann kannst du dich verstecken - vor "Hide and Seek".
    2. Hide and Seek - Du kannst dich nicht verstecken: Mysteriöser Suspense-Thriller um ein Mädchen, das nach dem Tod seiner Mutter von einem imaginären Freund gepeinigt wird.

      Auf die Komödie „Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich“ lässt Robert De Niro nun seinem gewohnten Kontrastprogramm entsprechend einen Thriller folgen. In dem klassisch-klischeehaften Psychohorrorfilm von „Swimfan“-Regisseur John Polson um einen mörderischen „unsichtbaren“ Freund ist er mit dem talentierten Kinderstar Dakota Fanning in ein tödliches Versteckspiel verwickelt.

      Drehbuchnovize Ari Schlossberg verarbeitet eine Reihe bekannter Vorlagen. So werden Stephen-King-Motive von Horror und Wahnsinn mit Alfred Hitchcocks traditionellem Suspense vermengt und obendrein noch mit übersinnlich gefärbter Atmosphäre à la M. Night Shyamalan angereichert. Dazu kommen Haunted-House-Elemente (knarrende Türen, versteckte Kellerräume), und selbst sich verdächtig gebärende Nachbarn dürfen in dem Szenario nicht fehlen.

      Den Anfang macht ein liebevolles Versteckspiel zwischen Mutter (Amy Irving) und Tochter Emily (Fanning). Wenig später findet David Calloway seine Frau tot mit aufgeschnittenen Pulsadern in der Badewanne. Die neunjährige Emily verfällt nach diesem Trauma in einen nahezu katatonischen Zustand. Daher beschließt der als Psychologe tätige David (De Niro gibt wie in „Godsend“ einen souveränen Doktor ab) mit seiner Tochter zwecks Neubeginns in eine alte Villa in einem abgelegenen Ferienort umzuziehen. Die wenigen Anwohner machen nach „Rosemaries Baby“-Manier einen überfreundlichen Eindruck, und auch das Grinsen vom örtlichen Sheriff (Dylan Baker) scheint falsch zu sein. Emilys Gemütszustand bessert sich nicht, stattdessen zerstört sie Puppen und quält Insekten. Das ist nur der Anfang: David findet später Botschaften an die Badezimmerwand gekritzelt und schließlich den ertränkten Hauskater sowie die Leiche seiner neuen Bekannten Elisabeth (Elisabeth Shue). Die Frage ist, ob Emily sich zum Damien-ähnlichen Satansbraten („Das Omen“) entwickelt hat, oder - wie sie steif behauptet -, ihr unsichtbarer Freund Charlie verantwortlich ist. Ein Versteckspiel mit der Wahrheit entfaltet sich.

      Dem Genre entsprechend werden falsche Fährten gelegt, die allerdings eher halbherzig ausgearbeitet sind, so dass sie kaum ins Gewicht fallen. Der Großteil der Geschehnisse spielt sich im elegant dekorierten Haus ab und konzentriert sich auf die beiden Protagonisten. Fanning ist noch keine elf Jahre alt und hat bereits überzeugend mit insgesamt drei Oscar-Gewinnern agiert (neben De Niro, Denzel Washington und Sean Penn). Diesmal spielt sie zur Abwechslung kein frühreifes Engelchen, sondern mit dunkel gefärbten Haaren und tiefen Augenringen ein gekonnt Antipathie erzeugendes Problemkind. Zugname De Niro wirkt gewohnt autoritär, ohne sich dabei zu überanstrengen. „X-Men“-Star Famke Janssen taucht in einer kleinen, aber im Finale Ausschlag gebenden Rolle auf. Der Schlusstwist sollte alte (und einige neue) Horrorhasen nicht überraschen. Sein Ziel, ein breites Publikum zu schrecken. erfüllt der Psychothriller allemal. ara.

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