Herkules & Sherlock

Kinostart: 19.06.1997

Filmhandlung und Hintergrund

Hunde-Klamauk in der Tradition von "Scott und Huutsch" mit Christopher Lambert als Hundehüter.

Falschgeldkönig Antoine gibt seinen etwas minder bemittelten Mitarbeitern Vincent und Bruno den verantwortungsvollen Auftrag, Hunde einzufangen, denn diese sollen neuerdings als Blütenschnüffler eingesetzt werden. Vincent und Bruno fangen sich dann auch die Hunde Sherlock und Herkules ein, die fortan das Kommando über ihren Haushalt (TV und Kühlschrank) haben.

Die beiden Gauner Vincent und Bruno entführen im Auftrag ihres Chefs Antoine zwei Polizeihunde, die sich auf das Erschnuppern von Falschgeld spezialisiert haben. Antoine hat nämlich seine neueste Kiste voller Blüten in einem riesigen Lagerraum verlegt. Nachdem die beiden tierischen Schnüffler Herkules und Sherlock ihren Job zufriedenstellend erledigt haben, ziehen sie bei ihren neuen Herrchen ein. Keine unproblematische Wohnsituation, denn gegenüber wohnt die attraktive Pudel-Besitzerin Marie - und die ist Polizistin…

Hunde-Klamauk in der Tradition von „Scott und Huutsch“ mit Christopher Lambert als Hundehüter.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Herkules & Sherlock: Hunde-Klamauk in der Tradition von "Scott und Huutsch" mit Christopher Lambert als Hundehüter.

    Picasso und Pogo, das sind die beiden tierischen Protagonisten, die sich neben ihren menschlichen Kollegen Christopher Lambert und Richard Anconina in dieser Komödien-Klamotte von Jeannot Szwarc pudelwohl fühlen. Allerdings sind es einzig Christopher Lamberts Klamotten von Armani, die in diesem unterhaltsamen Kuddelmuddel/Knuddelwuddel aller (Un-)Arten des Humors Stil bewahren (sogar nachdem sie als Rettungsseil benutzt wurden).

    Vom tiefsten Tiefflieger-Humor, Kalauern und groben Gags bis hin zu gelungenen Slapstickeinlagen reicht die bunte, ohne Rücksicht auf Verluste geradezu anarchistisch zusammengewürfelte Komik-Palette, in der „Highlander“ Christopher Lambert den modeverliebten und versnobten Klein-Gangster Vincent mimt, der mit dem durch alle möglichen Kindheitstraumata verängstigten, hundephobischen Esoterik-Freak Bruno zusammenarbeiten muß. Ihr Auftrag ist es, die Blüten-schnuppernden Hundedetektive Sherlock und Herkules zu entführen. Eine Falschgeld-Ladung ihres Boßes ist nämlich in einem unübersichtlichen Kistenlager verlorengegangen und Antoine, der es sich inzwischen im Knast gemütlich eingerichtet hat, besteht auf baldmöglichem Fund. Die Mission gelingt, auch wenn Vincent sich mit dem für die Hunde bestimmten Schlafgas erst einmal schachmatt setzt. Trostpflaster für den gebeutelten Vincent, der zu allem Überfluß bei Bruno und dem schlauen Hundeduo einziehen muß, ist die schöne Pudelbesitzerin Marie von nebenan, die natürlich Polizistin ist. Das Verliebtsein macht beide blind und selbst als Marie ein verfängliches Telefonat aus Brunos Wohnung zu Ohren kommt, stößt sie bei der Hausdurchsuchung beiläufig auf ein benachbartes Heim-Drogenlabor.

    Das größte Lob bei der französischen Komödienproduktion verdienen nicht Genre-Regisseur Jeannot Szwarc („Der weiße Hai 2“, „Santa Claus“), sondern die Hunderegisseure von „Birds & Animals“, die ihren Vierbeinern neben allen möglichen Tricks sogar das Tennisgucken antrainierten. Das aus „Duett zu dritt“ eigentlich eingespielte zweibeinige Komödienduo Christopher Lambert und Richard Anconina legt weniger Spielfreude an den Tag, changiert zum Teil lustlos zwischen überzogener Grimasse und unbewegter Mimik und wurstelt sich zwischen Hundeleinen und sonstigen Fettnäpfchen zum Happy End für Herrchen und Hundchen durch: Die Herrchen landen nicht im Knast, sondern jeweils in den Armen adretter Hundebesitzerinnen und eröffnen ein Hundefeinschmeckerlokal, der Höhepunkt der Geschmacklosigkeiten, von denen viele auch zum Lachen hinreißen. Erstaunliche Bigband bzw. Zirkusmusik begleitet die Lachnummern, deren plakative Komik sich in den Kameraeinstellungen fortsetzt. In Frankreich war „Herkules und Sherlock“ trotz Starbesetzung nicht gerade ein Hit, dennoch kann Jeannot Szwarcs Vierbeiner-Comedy, die in der Nachfolge von „Scott und Huutsch“ stehen soll, den Anspruch aber nur selten einlöst, sein Publikum in eingefleischten Komödienfans finden. hai.

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