Helden - Wenn dein Land dich braucht

  1. Ø 0
   2013
Helden - Wenn dein Land dich braucht Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Helden - Wenn dein Land dich braucht: TV-Event-Movie über eine weltbedrohliche Katastrophe.

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Kritikerrezensionen

  • Als wär’s von Roland Emmerich: In einem außergewöhnlichen Popcorn-Movie lässt Dreamtool den Kontinent auseinander brechen.

    Dreamtool Entertainment gilt seit Jahren als erste Adresse für aufwändig hergestelltes Popcorn-Fernsehen. Mit „Helden“ setzt das Unternehmen neue Maßstäbe, und das nicht nur wegen der außergewöhnlichen Geschichte: Als im Genfer Teilchenbeschleuniger der Urknall simuliert wird, entsteht ein Schwarzes Loch. Dessen ungeheure Masse führt dazu, dass sich die Gravitation der Erde erhöht: Erst fallen Satelliten vom Himmel, dann zerstört ein elektromagnetischer Impuls jedwede Elektronik, so dass als nächstes Flugzeuge abstürzen, und schließlich geht ein Riss quer durch den Kontinent. Die entsprechenden Bilder gehören zum Atemberaubendsten, was je fürs deutsche Fernsehen gedreht worden ist, doch die Emotionen entstehen selbstredend durch die Anteilnahme mit dem Schicksal der diversen Protagonisten. Geschickt verteilt das Drehbuch von Derek Meister und Simon X. Rost die Last auf verschiedenste Schultern. Hauptfiguren sind die Wissenschaftlerin Sophie (Christiane Paul) und der Architekt Marc (Hannes Jaenicke). Beide waren mal ein Paar und schlagen sich nun nach Genf durch: Er will seine Tochter (Emilia Schüle) retten, sie soll im Auftrag des Bundeskanzlers (Heiner Lauterbach) das Experiment stoppen. Gelingt das nicht, wird eine Atombombe abgeworfen, was die Macht des Schwarzen Lochs aber bloß noch vergrößern würde. Geschickt treibt das Drehbuch die einzelnen Handlungsstränge immer wieder auf die Spitze: Kaum ist eine lebensgefährliche Situation bewältigt, wartet eine noch größere Herausforderung auf die Helden. Auch sonst hält sich das Werk bis hin zur Klischeehaftigkeit der angemessen wuchtigen Filmmusik (Johannes Vogel) penibel an die ungeschriebenen Gesetze des Katastrophenfilms. Neben der verschwenderischen Besetzung sowie einem ausgefeilten und unbedingt preiswürdigen Produktionsdesign (Thomas Stammer) sorgt vor allem die überzeugende Bildbearbeitung dafür, dass „Helden“ Maßstäbe setzt. Gleich vier Firmen waren für die visuellen Effekte zuständig. Buchstäblich herausragend ist der Moment, als aufgrund der Kontinentalverschiebung mitten im beschaulichen Brandenburg ein Gebirge wächst. Anderswo zieht sich dafür ein riesiger Riss durchs Land. Zu den Höhepunkten des Films zählt zudem der Absturz eines Satelliten auf den Reichstag. Mitunter haben die Einschläge sogar humoristisches Potenzial. Ohnehin basiert ja die gesamte Handlung auf einer grimmigen Ironie: Ausgerechnet die Simulation des Urknalls führt dazu, dass die Welt untergeht. Trotz einer Länge von über 140 Minuten ist „Helden“ ausgesprochen kurzweilige Unterhaltung. tpg.

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