Filmhandlung und Hintergrund

Dokumentation und Porträt eines kleinen Bergbauortes und seiner drogensüchtiger Einwohner.

Als er von der Heroinabhängigkeit seines Jugendfreundes erfährt, kehrt der Regisseur Mario Schneider zurück in den Bergbauort Helbra im Mansfelder Land. In der vermeintlich ländlichen Idylle will er die nicht wie in der Großstadt auf den ersten Blick sichtbare Drogenszene einer näheren Betrachtung unterziehen. Drei Menschen erzählen von ihren ersten Rauscherlebnissen, den damit verbundenen Ausrastern, den bisweilen weiten Wegen zu Stoff und Dealer sowie den unermüdlichen, doch vergeblichen Versuchen, Abstand zur Droge zu gewinnen.

Intimes Heimatportrait und universell übertragbare Problemstudie gehen Hand in Hand im ambitionierten Dokumentarfilm von Mario Schneider.

Regisseur Mario Schneider ist in dem kleinen Dorf Helbra im Mansfelder Land, aufgewachsen. Im Sommer 2002 erfährt er von der Heroinsucht eines ehemaligen Freundes und besucht daraufhin seinen Heimatort. Er unterhält sich mit Drogenabhängigen über die ersten Kicks, die Fahrten zum Dealer, die Lügen und den Kampf darum, sich von der Abhängigkeit zu befreien.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Helbra: Dokumentation und Porträt eines kleinen Bergbauortes und seiner drogensüchtiger Einwohner.

    „Helbra“ ist eine sehr intime Dokumentation und Porträt über Suchtproblematik im ländlichen Raum und Osten Deutschlands. Der Film besticht vor allem durch die Ernsthaftigkeit und Offenheit seiner drei bisweilen etwas skurril wirkenden Protagonisten und ihrer Familien, die zwischen Resignation und Hoffnung schwanken.

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