Heimkehr der Jäger

Kinostart: 12.02.2000

Filmhandlung und Hintergrund

Ulrich Tukur ist der Rächer der Entnervten in diesem metapherngetränkten Arthouse-Melodram über die Einsamkeit des Individuums in der Moderne im allgemeinen und die Qualen des Ästheten in den Zeiten des kulturellen Werteverlustes im speziellen. In langsamen, den portraitierten Stilleben gleichenden Einstellungen und unter Verzicht auf alle Genrefilm-Ingredienzen folgt der Film dem Protagonisten auf einem zunehmend...

Wenn der sensible Franz aus Wien in seiner Eigenschaft als Kunstmaler nicht gerade im Museum die Werke alter Meister kopiert oder mit seiner zänkischen Exfrau um das Besuchsrecht bei der siebenjährigen Tochter streitet, leidet er nicht zu knapp unter einer feindlichen Umwelt mit ihrem aufdringlichen Konsumterror und gedankenlosen Miteinander. Frustriert von einigen Wendungen zum Schlimmeren und unterstützt von einer neuen Freundin, beschließt er, den bewaffneten Widerstand aufzunehmen.

Wiener Kunstmaler (Ulrich Tukur) beantwortet die Zumutungen einer gedankenlosen Umwelt mit einer phantasievollen Rebellion. Arthouse-Melodram mit fantastischem Anstrich.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ulrich Tukur ist der Rächer der Entnervten in diesem metapherngetränkten Arthouse-Melodram über die Einsamkeit des Individuums in der Moderne im allgemeinen und die Qualen des Ästheten in den Zeiten des kulturellen Werteverlustes im speziellen. In langsamen, den portraitierten Stilleben gleichenden Einstellungen und unter Verzicht auf alle Genrefilm-Ingredienzen folgt der Film dem Protagonisten auf einem zunehmend irreal anmutenden Weg von funktionierenden Teilchen zum gejagten Outlaw. Feine Wahl für den anspruchsvollen Dramenfreund.

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