Head On

  1. Ø 0
   1998
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Filmhandlung und Hintergrund

Head On: Temporeiche Coming-Out-Story eines jungen, griechisch-stämmigen Australiers, auf der Flucht vor Familie und Traditionen.

Ari, ein 19-jähriger, nach Australien eingewanderter Grieche, hat die Nase voll von Traditionen, Familie und Freunden. Am Hochzeitstag seiner Schwester flüchtet er, um endlich das Leben zu leben, das ihm vorschwebt. Sein Befreiungsschlag führt ihn durch verschiedene Clubs, wo er Sean kennen lernt, in den er sich verliebt. Doch die gemeinsam verbrachte Nacht endet als mittlere Katastrophe.

Ari hat die Nase gestrichen voll – von seinen Eltern, seiner Schwester, deren Hochzeitsfeier er kurzentschlossen entflieht, von Belehrungen, Alltagssorgen und sogar seinen Kumpels. Er will frei sein und stürzt sich ins Leben. Discobesuche, schneller Sex und heftige Feiern, danach steht ihm der Kopf. Und auch die Liebe bleibt nicht aus, verguckt sich Ari doch spontan in den hübschen, blonden Sean. Aber gleich die erste Nacht gerät fast zum Desaster, als sein Transvestiten-Freund Johnny Ärger mit der Polizei bekommt…

Ari steht der Sinn nach Feiern und schnellem Sex, von seinem Elternhaus will er nichts wissen. Aber seine Liebe zu Sean wird schnell getrübt, als sein Transvestiten-Freund Johnny Ärger bekommt. „Trainspotting“ im griechischen Immigrantenmilieu Australiens und rasantes Teen-Porträt der anderen Art.

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Kritikerrezensionen

  • Gäbe es mehr Drogen in dem ersten langen Spielfilm von Ana Kokkinos, so wäre die rasante Selbstfindungsballade so etwas wie ein australisch-griechisches „Trainspotting“, denn was hier in 24 Stunden, von einer Hochzeitsfeier, der Ari, der Held des Films, entflieht, bis zum nächsten Morgen, als er allein auf der Mole tanzt, abläuft, hat die Vehemenz, das Tempo und die Radikalität des Britenfilms. Schnelle Schnitte, Handkamera, Wischeffekte und ein pulsierender Soundtrack zum Coming-Out eines griechischen Einwanderersohns geben perfekt Aris innere Verfassung wieder.

    Ari (Alex Dimitriadis) hat die Nase voll, von den Eltern, von der Schwester, von deren Hochzeit er flugs flüchtet, von den Belehrungen, Alltagssorgen und auch von seinen Freunden. Er steht wie das Buch von Christos Tsiolkas, das die Vorlage lieferte, „Unter Strom“, erlebt in kürzester Zeit mehrere Spontanakte, Discobesuche, Feiern und verliebt sich spontan in den blonden Sean, doch die erste Nacht wir zum Desaster. Immerhin hat er seinen Transen-Freund Johnny, mit dem er von der Polizei beim Verhör gedemütigt wird, noch mal herausgehauen, aber was er wirklich will, ist Freiheit und „sein Leben leben“.

    Aris Suche nach dem freien Atem ist eingerahmt von Schwarz-Weiss-Aufnahmen griechischer Australien-Einwanderer, eine Tradition, die Aris Vater, der in der schönsten Szene mit seinem Sohn in der Küche Sirtaki tanzt, mit Gewalt erzwingen will, was letztlich Aris Ausbruch beschleunigt. Alternativen hat er, der sich im Finale als „Seemann und Hure“ sieht, keine, aber er ist auf dem Weg. Genau wie dieser bemerkenswerte Film von „down under“, der in Programmkinos mit entsprechender Zielsetzung sein Publikum finden wird, auch wenn wegen der Zweisprachigkeit notwendig Untertitel mitlaufen. Ger.

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