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Having Krebs

Darsteller und Crew

  • Lars Winter
  • Hendrik Heutmann
  • Anne Maschlanka
  • Alexander Daus
  • Elisabeth Feltes
  • Max Hüttermann
  • Lucas Seeberger
  • Gero Schipmann
  • Nicolas Sturmberg

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Kurztext:

      Am PC sitzen, schlafen, immer wieder der selbe Traum. Alles erscheint ihm sinnlos. Im stumpfen Rhythmus macht er immer weiter. Bis eines Tages das Internet ausfällt - sein Fenster zur Welt. Das ist für ihn der einzige Grund Kontakt zu seinem Mitbewohner Simon aufzunehmen, der ebenfalls in einer lähmenden Gleichgültigkeit gefangen ist. Dabei findet er heraus, dass Simon nicht mehr lange leben wird. Er kann nicht sagen, warum ihm das egal ist. Was spielt der Tod schon für eine Rolle, in einer Welt in der alles in Stagnation mündet? Der Abschlussfilm von Anne Maschlanka porträtiert anhand zweier Figuren eine Generation ohne Ziel und Motivation. Nur mit den Gedanken des jungen Mannes unterlegt und ohne Dialog wird beiläufig eine Geschichte voller Tragik offenbart. Zum Schluss dann eine krasse und drastische Auflösung, die sprachlos macht. Beeindruckende Kurzfilmarbeit.

      Gutachten:

      Symbole und Metaphern bestimmen den Film und schaffen Verbindung zu menschlich universalen Ängsten. Traumbilder wiederholen sich, prägen sich ein. Krieg online beim gaming, Krieg offline, das ist der Tod. Angst vor Krankheit und Tod, die wir bekämpfen, aber nicht besiegen. Das ganze Leben ist Kampf, am Ende steht der Tod.
      So ließe sich in tiefpessimistischer Sichtweise dieser Film deuten. Dabei enthält er zahlreiche Elemente, die das menschliche Dasein als das zeigen, was es ist - tragisch und komisch zugleich, wie Sisyphos mit der überdimensionalen Eistüte.
      Weil er mit seinen Bildern und Tönen schlüssig umgeht, Gedanken anregt, Intuition weckt, dabei auch Komik zulässt und philosophische Schlüsse zieht, war die Jury von HAVING KREBS absolut überzeugt und votierte einstimmig für das Prädikat besonders wertvoll.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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