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Harriet, die kleine Detektivin

   Kinostart: 13.02.1997

Filmhandlung und Hintergrund

Peppig erzählte Außenseitergeschichte mit moralischer Message um eine ihr Umfeld ausspionierende Elfjährige.

Die elfjährige Harriet möchte Schriftstellerin werden und übt sich darin, ihre nicht immer vorteilhaften Betrachtungen über Nachbarn, Freunde und Feinde akribisch in ihr Tagebuch einzutragen. Als das Corpus Delicti in die Hände ihrer Klassenkameraden fällt, wird sie in eine geächtete Außenseiterposition gedrängt. Doch nach tränenreicher Verzweiflung bläst Harriet zur Gegenoffensive.

Die elfjährige Harriet hat Schriftsteller-Ambitionen und sieht sich als „Spionin“, da sie ihre Observationen über Nachbarn, Freunde und Feinde akribisch in ihr Notebook einträgt. Als dieses ihren Klassenkameraden in die Hände fällt, wird das Mädchen sogar von ihren beiden besten Freunden Janie und Sport eiskalt geschnitten, da ihre Aufzeichnungen an niemandem ein gutes Haar lassen. Doch nach tränenreicher Verzweiflung bläst Harriet schließlich zur Gegenoffensive…

Harriet schreibt alles haargenau auf, was in ihrer Umwelt, bei Nachbarn und Freunden, so alles passiert. Als das Buch in die Hände ihrer Klassenkameraden gerät, wird sie zum Außenseiter gestempelt. Peppige, pädagogisch aufbereitete Story.

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Darsteller und Crew

  • Michelle Trachtenberg
    Michelle Trachtenberg
    Infos zum Star
  • Rosie O'Donnell
    Rosie O'Donnell
  • Vanessa Lee Chester
    Vanessa Lee Chester
  • Gregory Smith
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  • J. Smith-Cameron
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  • Robert Joy
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  • Eartha Kitt
    Eartha Kitt
  • Don Francks
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  • Eugene Lipinski
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  • Bronwen Hughes
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  • Douglas Petrie
    Douglas Petrie
  • Theresa Rebeck
    Theresa Rebeck
  • Marykay Powell
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  • Nava Levin
    Nava Levin
  • Debbie Beece
    Debbie Beece
  • Francis Kenny
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  • Debra Chiate
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  • Jamshied Sharifi
    Jamshied Sharifi

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Harriet, die kleine Detektivin: Peppig erzählte Außenseitergeschichte mit moralischer Message um eine ihr Umfeld ausspionierende Elfjährige.

    Vom amerikanischen Elternverband als pädagogisch wertvoll befunden, ist diese Außenseitergeschichte über eine niedlich-naseweise Elfjährige, die bei ihren Mitschülern aufgrund ihrer ehrlichen Tagebuch-Betrachtungen in Ungnade fällt, im Gegensatz zur derzeitigen Disney-Veröffentlichung um den possierlichen Paria in „Der Glöckner von Notre Dame“, frei von kontroversen Untertönen. Die fröhliche Inszenierung der Newcomerin Bronwen Hughes (bisher im Feld der TV-Werbung und Musikvideos tätig) basiert auf Louise Fitzhughs beliebten Kinderroman von 1964 und ist trotz seines ernsthaften Kerns dementsprechend mehr auf das Kind im Kinde zugeschnitten.

    Die Adaption der Drehbuchautoren Douglas Petrie und Theresa Ribeck will sich weder bei Ort und Zeit festlegen (der energiegeladen-rhythmische Score und die Kostüme haben für die Kids dennoch zeitgemäßen Wiedererkennungswert) und setzt auf den obligatorischen multikulturellen Aspekt, so daß universelle Identifikationsmöglichkeiten gegeben werden. Der flotte Stil der Inszenierung wird zudem von dem dynamischen Schnitt Debra Chintes unterstrichen, die bereits für den Cut von „Clueless - Was sonst?“ verantwortlich zeichnete.

    Die moralische Botschaft kündet von individueller Toleranz gegenüber anderen, unabhängig von Ansichten, Hautfarbe oder sozialem Umfeld. Die grausame gesellschaftliche Ausgrenzung von Außenseitern wird hier am Beispiel der Sechstklässlerin Harriet (supersüß und talentiert: Michelle Trachtenberg) angeprangert. Harriet hat Schriftsteller-Ambitionen und sieht sich als „Spionin“, da sie ihre Observationen über Nachbarn, Freunde und Feinde akribisch in ihr Tagebuch einträgt. Als dieses in die Hände ihrer Klassenkameraden gerät, wird das smart-sensible Mädchen selbst von ihren beiden besten Freunden, der schwarzen Jamie (Vanessa Lee Chester) und dem aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Sport (Gregory Smith) eiskalt geschnitten, da sie in ihren Aufzeichnungen an niemandem ein gutes Haar läßt. Doch nach tränenreicher Verzweiflung bläst Harriet schließlich zur Gegenoffensive… In der Rolle von Harriets verständnisvoller Gouvernante Golly sorgt Unikum Rosie O’Donnell (macht in den USA momentan als originelle Talkshow-Moderatorin Furore), neben Eartha Kitts Cameo als bizarre Nachbarin, für einen Schuß Erwachsenen-Exzentrik in dieser präpubertären, entschärften Version des bitterbösen Sundance-Hits „Welcome To The Dollhouse“. Auch wenn Harriets voyeuristische Späher-Tendenzen nicht gerade zur Nachahmung empfohlen sind, handelt es sich insgesamt um einen reizenden, visuell ansprechenden Kinderfilm, der zwanglos seine moralische Botschaft anzubringen versteht. ara.

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