Happy Birthday, Türke!

  1. Ø 0
   1991
Happy Birthday, Türke! Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Zwischen den Wolkenkratzern der Main-Metropole Frankfurt fristet der Privat-Detektiv Kemal Kayankaya ein tatenloses Dasein. Selten verirrt sich ein Klient in das heruntergekommene Büro des Türken, der bei deutschen Pflegeeltern aufwuchs und deshalb seiner Muttersprache nicht mächtig ist. Eines Tages wendet sich das Blatt. Eine geheimnisvolle Türkin beauftragt ihn mit der Suche nach ihrem verschollenen Mann. Kayankaya stürzt sich gierig wie ein ausgehungerter Wolf auf den Fall. Dabei gerät er nicht nur an einige argwöhnische Landsleute, arrogante Polizisten und drogenabhängige Lolitas, sondern immer tiefer in einen Sog aus Intrigen und Korruption.

In Frankfurt fristet der Privat-Detektiv Kemal Kayankaya ein tatenloses Dasein. Selten verirrt sich ein Klient in das Büro des Türken, der bei deutschen Pflegeeltern aufwuchs und deshalb seiner Muttersprache nicht mächtig ist. Eines Tages wendet sich das Blatt. Eine geheimnisvolle Türkin beauftragt ihn mit der Suche nach ihrem verschollenen Mann. Kayankaya stürzt sich gierig auf den Fall. Dabei gerät er immer tiefer in einen Sog aus Intrigen und Korruption.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem Roman von Jakob Arjouni, des in Frankfurt geborenen Krimibestseller-Autoren (mit zwecks besserer Vermarktung getürkter!) türkischer Abstammung, hat „Männer“-Macherin Doris Dörrie einen klassischen Detektiv-Krimi in Szene gesetzt. Dabei nutzt sie geschickt die Strukturen der berühmt-berüchtigten amerikanischen Schwarzen Serie und überträgt diese Ingredienzen in das Deutschland von heute. Brillanz in Kameraführung und Ausstattung, die glückliche Hand bei der Wahl des Hauptdarstellers Hansa Czypionka und einige lakonisch-ironische Zwischentöne zum Thema Ausländerfeindlichkeit machen Dörries Krimi, der schon im Kino ansprechenden Erfolg hatte, zu einem unterhaltsamen, fast durchgehend spannenden und im Detail witzigen Videovergnügen.

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