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Hands of Stone

Hands of Stone: Edgar Ramirez und Robert De Niro überzeugen mit ihren Darstellerleistungen im ebenso unterhaltsamen wie berührenden Boxer-Biopic des Venezolaners Jonathan Jakubowicz. Jakubowicz, der auch das Drehbuch schrieb, erfindet die Regeln des Biopics nicht neu, aber er bedient sie mit Herz und Bravour. Und liefert einen Crowdpleaser, der vor allem mit seinen Darstellern punkten kann. Edgar Ramirez läuft als Boxlegende Roberto...

Filmhandlung und Hintergrund

Edgar Ramirez und Robert De Niro überzeugen mit ihren Darstellerleistungen im ebenso unterhaltsamen wie berührenden Boxer-Biopic des Venezolaners Jonathan Jakubowicz. Jakubowicz, der auch das Drehbuch schrieb, erfindet die Regeln des Biopics nicht neu, aber er bedient sie mit Herz und Bravour. Und liefert einen Crowdpleaser, der vor allem mit seinen Darstellern punkten kann. Edgar Ramirez läuft als Boxlegende Roberto...

Ray Arcel ist der beste aller Boxtrainer, mit allen Wassern gewaschen. Doch nicht einmal er glaubt seinen Augen trauen zu können, als er erstmals Roberto Duran aus Panama sieht, den man „Hände aus Stein“ nennt, weil er als 14-Jähriger ein Pferd K.O. geschlagen haben soll. Mit gegenseitigem Widerwillen nehmen die beiden die Arbeit miteinander auf und eilen von Erfolg zu Erfolg, bis Duran beim zweiten Meisterschaftskampf gegen Sugar Ray Leonard das Handtuch wirft und seine Karriere beenden will.

Dank des großartigen Coaches Ray Arcel wird Roberto Duran zu einem der besten Boxer der Welt. Starker Boxerfilm über die Karriere von Roberto Duran, in dem Edgar Ramirez und Robert De Niro auf ganzer Linie überzeugen.

Darsteller und Crew

  • Édgar Ramírez
    Édgar Ramírez
  • Robert De Niro
    Robert De Niro
  • Ana Celia de Armas
    Ana Celia de Armas
  • Usher
    Usher
  • Ellen Barkin
    Ellen Barkin
  • John Turturro
    John Turturro
  • Óscar Jaenada
    Óscar Jaenada
  • Jurnee Smollett
    Jurnee Smollett
  • Rubén Blades
  • Pedro Perez
  • Yancey Arias
  • Drena De Niro
  • Ilza Rosario
  • Anthony Molinari
  • Rick Avery
  • Jonathan Jakubowicz
  • Jay Weisleder
  • Paul Webster
  • Miguel Ioann Littin Menz
  • Ethan Maniquis
  • Angelo Milli

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Edgar Ramirez und Robert De Niro überzeugen mit ihren Darstellerleistungen im ebenso unterhaltsamen wie berührenden Boxer-Biopic des Venezolaners Jonathan Jakubowicz.

    Jakubowicz, der auch das Drehbuch schrieb, erfindet die Regeln des Biopics nicht neu, aber er bedient sie mit Herz und Bravour. Und liefert einen Crowdpleaser, der vor allem mit seinen Darstellern punkten kann. Edgar Ramirez läuft als Boxlegende Roberto Duràn wieder zu einer Hochform auf, wie er sie zuletzt in „Carlos“ zeigte. Der Boxer aus Panama trat erstmals als 16-Jähriger 1968 in den Ring und absolvierte seinen letzten Kampf als Profi 2002. Er holte sich WM-Titel in vier verschiedenen Gewichtsklassen, gecoacht von seinem Trainer Ray Arcel (Robert De Niro), einem Ex-Boxer, der unerschütterlich an ihn glaubt. Eine Rolle, wie sie zuletzt Sylvester Stallone als Rocky Balboa in „Creed“ spielte. Legendär Duràns Rückkampf 1980 um dem WM-Titel im Weltergewicht gegen den US-amerikanischen Olympiasieger Sugar Ray Leonard, gespielt von Sänger Usher. Duràn brach in der achten Runde ab und erklärte anschließend seinen Rücktritt - vorübergehend. Ellen Barkin und Ruben Blades komplettieren das Ensemble. Der Besetzungscoup ist natürlich „Raging Bull“ De Niro, diesmal nicht als Wilder Stier, sondern in der konträren Rolle als väterlicher Mentor. De Niro genoss sichtlich den emotionalen Empfang, der ihm in Cannes bei einem Special Screening bereitet wurde. Gut zu sehen, dass ero nach all den Klamauk-Auftritten als Dirty Grandpa sein Charakterfach nach wie vor aus dem Effeff beherrscht, auch wenn die angeklebte Latex-Halbglatze gewöhnungsbedürftig ist. Er scheint aufzugehen in einer Rolle, die ihm endlich mehr abverlangt als ein „Fockers“-Grinsegesicht.

    Jakubowicz macht Duràn zum Volkshelden, erzählt auch über Klassen- und Rassenzugehörigkeit, vom Alltag und der von Anti-Amerikanismus geprägten Stimmung während der Kampfs um die Vorherrschaft am Panama-Kanal. Ebenso wie mit den Background-Stories seiner Figuren zielt er damit auch auf ein Publikum jenseits der Box-Fangemeinde, das der Film verdient hätte. „Hands of Stone“ spielt nicht in der Schwergewichtsklasse der Boxerfilme, und die Geschichte vom Aufstieg und Fall und Wieder-auf-die-Beine kommen ist nicht neu. Aber sie überzeugt. boe.
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