Hackers

Kinostart: 13.06.1996

Filmhandlung und Hintergrund

Jugendlicher Kinospaß um Computer, das Netz und die Macht der Information.

Computer-Crack Dade zieht mit seiner Mutter nach New York City und findet an der Highschool rasch Anschluß an eine Gang von gleichgesinnten Hackern. Als die Gang zufällig dem raffinierten Unterschlagungscoup des teuflischen Hacker Plague auf die Spur kommt, schiebt dieser ihnen die Schuld für eine Erpressung - computergesteuerte Öltanker sollen zum Kentern gebracht werden - in die Schuhe und damit das FBI auf den Hals.

Crash Override, Acid Burn oder Zero Cool nennen sich die Angehörigen einer Highschool-Hacker-Gang. Aus harmlosen Späßen im Cyberspace wird schnell blutiger Ernst, als die Teenager dem kriminellen Computergenie The Plague auf die Schliche kommen. Um das FBI von sich abzulenken, schiebt dieser ihnen die Schuld für seine Erpressungsaktionen in die Schuhe. Während sie versuchen, der Polizei zu entkommen, nehmen die Freunde gleichzeitig die Verfolgung des gefährlichen Gangsters auf…

Aus den Späßen einer Highschool-Hacker-Gang wird bitterer Ernst, als das kriminelle Computergenie The Plague das FBI für seine Missetaten auf ihre Fährte lenkt. Vergnügliche Mischung aus Cyberspace-Thriller und hippem Teenagerfilm.

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Kritikerrezensionen

  • Hackers: Jugendlicher Kinospaß um Computer, das Netz und die Macht der Information.

    Wie beeinflußt uns der rasende Fortschritt der Computer-Technologie, und wohin führt der undurchsichtige Information-Superhighway? Eine brandaktuelle Frage, die Hollywood in diesem Jahr bereits mit einer Reihe von paranoiden Computer-Thrillern auslotete. Dabei konnten die von „Johnny Mnemonic“, „Das Netz“ und „Virtuosity“ heraufbeschworenen Zukunftsschrecken das Publikum trotz hochkarätiger Starbesetzung nicht in dem Maße in den Bann ziehen, wie man es sich erhofft hatte. Das neueste Produkt des bislang etwas glücklosen Sub-Genres ist der hippe High-Tech-Krimi „Hackers“ des jungen Regisseurs Iain Softley, der mit seiner vielgelobten Beatles-Nostalgia „Backbeat“ auf sich aufmerksam machte. Wie schon in seinem vom Publikum sträflich mißachteten Debüt sind seine jugendlichen Protagonisten zwar erneut allesamt unbekannte Newcomer, doch seine Cyperpunk-Hacker-Gang im Techno-Grunge-Look wurde entsprechend trendnah modelliert, daß sie der Computer-Generation interessante Identifikationsfiguren bieten. Auch bei der Auswahl des sich perfekt einfügenden Trance-Techno- Soundtracks, der den psychedelischen Effekt der Computersequenzen noch intensiviert, bewies man ein glückliches Händchen. Unterstrichen wird die perfekt durchkomponierte Atmosphäre des temporeichen Teenager-Thrillers zudem mit farbintensiven, berauschenden Bildern des Kameramanns Andrzej Sekula. Der 18jährige Computer-Crack Dade Murphy alias Crash Override (vielversprechendes englisches Nachwuchstalent: Johnny Lee Miller) zieht mit seiner Mutter nach New York City und findet an der Highschool rasch Anschluß an eine Gang von gleichgesinnten Hackern. Der sexuell jungfräuliche Dade verguckt sich umgehend in das „sexyclevercoole“ (O-Zitat) Mädchen der Clique, Kate alias Acid Burn (Jon Voights Tochter Angelina Jolie), die ihm zunächst jedoch die kalte Schulter zeigt. Als die Gang zufällig dem raffinierten Unterschlagungscoup des teuflischen Hacker Plague (Fisher Stevens gibt in Pelzmantel und Skateboard eine eher komische Figur ab) auf die Spur kommt, schiebt dieser ihnen die Schuld für eine Erpressung (computergesteuerte Öltanker sollen zum Kentern gebracht werden, wenn ein Lösegeld nicht bezahlt wird) in die Schuhe und damit das FBI auf den Hals. Ein frenetischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Für seine erste Drehbucharbeit vermischt Rafael Moreau recht clever Elemente von Technik- Paranoia mit typischen Teenager-Themen wie Aufruhr des Hormon- und Gefühlshaushalts, Belastung durch sozialen Druck und Auflehnung gegen gesellschaftliche Konventionen. Seine elitären Hacker sind ultra-cool, auch wenn ihre Fähigkeiten undurchschaubar und etwas an den Haaren herbeigezogen wirken. Regisseur Softley kontert mit hohem Tempo und erstickt den Raum für Skepsis im Keim. Umso enttäuschender ist sein antiklimaktisches, lustlos hingepfeffertes Finale. Dennoch ist die cineastische Cyber-Romanze nicht zuletzt aufgrund der knisternden Chemie zwischen Miller und Jolie, gepaart mit einem Ensemble witziger Nebendarsteller, ähnlich vergnüglich wie eine wilde Surftour durchs Internet. ara.

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