Filmhandlung und Hintergrund

In „Grifters“, der kongenialen Verfilmung eines Jim Thompson-Romans, führt der englische Regisseur Stephen Frears die „Gefährlichen Liebschaften“ in Form eines Film noir fort. Wie zufällig wird die Handlung vorangetrieben, bis sie in die Katastrophe mündet. Währenddessen verfolgt Frears seine Gauner und ihr Milieu mit unbestechlichem Blick und präziser Kamera. Herausragend an der makellosen Martin Scorsese-Produktion...

Roy hält sich ebenso mit kleinen Gaunereien über Wasser wie seine attraktive Freundin Myra und seine Mutter Lily. Jahrelang haben sich Mutter und Sohn nicht gesehen, doch als Roy nach einem Knüppelhieb in den Bauch zu sterben droht, kümmert sich Lily, die in ständiger Angst vor der Mafia lebt, um ihn. Um die eifersüchtige Myra zu beruhigen, verreist Roy mit ihr. Nun erfährt er erst, daß Myra einst eine professionelle Gaunerin war. Als sie über Lily sprechen, kommt es zum Streit. Roy setzt sie vor die Tür. Aus Rache folgt Myra Lily, die vor dem Mob flieht. Ein tödliches Spiel beginnt, daß nur einer der drei zwar lebend, aber doch als Verlierer verlassen wird.

Das Schicksal dreier kleiner Gauner verbindet sich und endet in einer tödlichen menage à trois. Meisterlicher Thriller im Film noir-Ambiente. Anjelica Huston und Annette Bening spielen groß auf.

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Kritikerrezensionen

  • In „Grifters“, der kongenialen Verfilmung eines Jim Thompson-Romans, führt der englische Regisseur Stephen Frears die „Gefährlichen Liebschaften“ in Form eines Film noir fort. Wie zufällig wird die Handlung vorangetrieben, bis sie in die Katastrophe mündet. Währenddessen verfolgt Frears seine Gauner und ihr Milieu mit unbestechlichem Blick und präziser Kamera. Herausragend an der makellosen Martin Scorsese-Produktion sind allerdings die Leistungen der wie entfesselt aufspielenden Anjelica Huston („Hexen hexen“) und Annette Bening („In Sachen Henry“), hinter denen sogar John Cusack („Teen Lover“) zurückstehen muß. Ein spannender Thriller, fast ein Meisterwerk.

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