Filmhandlung und Hintergrund

Philosophisches Science-Fiction-Drama von Semih Kaplanoğlu über den Untergang der Menschheit durch eine Krankheit, die genetisch verändertes Saatgut befällt.

Das Ende der Menschheit steht kurz bevor. Eine rätselhafte Krankheit hat das genetisch veränderte Saatgut befallen, das gebraucht wird, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Es droht eine Hungerkatastrophe. Die letzten Städte sind von tödlichen Elektrozäunen ummauert, um die umherstreifenden Flüchtlinge fernzuhalten. Wenn nicht bald ein Gegenmittel gefunden wird, gibt es bald keine Nahrung mehr.

Innerhalb einer der letzten Städte arbeitet der Wissenschaftler Professor Erol Erin (Jean-Marc-Barr) fieberhaft an einer Lösung. Als er von der Theorie des abtrünnigen Wissenschaftlers Cemil Akman (Ermin Bravo) erfährt, glaubt Erin, das entscheidende Puzzle-Teil gefunden zu haben. Doch Akman ist verschwunden. Mithilfe der Schleuser Andrei (Grigory Dobrygin) und Alice (Cristina Flutur) gelingt es ihm, aus der Stadt zu fliehen. Erin begibt sich auf eine metaphysische Reise durch eine tote Landschaft.

„Grain“ — Hintergründe

Unter dem englischen Titel „Grain“ (dt. „Getreide“) veröffentlicht der türkische Regisseur und Drehbuchautor Semih Kaplanoğlu („Bal - Honig“) einen kontemplativen Science-Fiction-Film in der Tradition von Andrej Tarkowskis „Stalker“. Die Handlung wurde von der 18. Sure des Korans (al-Kahf, „Die Höhle“) inspiriert. Gedreht wurde „Grain“ (Originaltitel „Bugday“) unter anderem in Detroit als auch im Ruhrgebiet.

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Kritiken und Bewertungen

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