Gothika

  1. Ø 3.4
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Gothika: Starbesetzter Horror-Thriller über eine Psychiaterin, die nach einem Mord ohne Erinnerungen und als Tatverdächtige in ihrer Nervenklinik landet.

Dr. Miranda Gray (Halle Berry) arbeitet als Kriminalpsychologin im Frauengefängnis von Woodward und widmet sich in dieser Funktion insbesondere der jungen Chloe (Penelope Cruz), die ihren Stiefvater ermordet hat, aber steif und fest behauptet, vom Teufel vergewaltigt worden zu sein. Grays Leben nimmt eine dramatische Wendung, als sie eines Nachts auf regennasser Fahrbahn einen Unfall baut und aus der Bewusstlosigkeit in einer Zelle erwacht. Sie wird beschuldigt, ihren Mann getötet zu haben. Doch Gray kann sich an nichts erinnern und ist bei der mysteriösen Suche nach der Wahrheit vor allem auf die Hilfe von Chloe angewiesen.

David Lynch

Durch mysteriöse Umstände findet sich die Psychologin Miranda als Patientin in der Nervenheilanstalt wieder, in der sie eigentlich arbeitet. Sie soll einen Mord begangen haben – kann sich jedoch an nichts erinnern. Was die Aufklärung des Rätsels noch schwieriger macht: Beim Versuch, das Puzzle ihrer Vergangenheit zusammenzusetzen, wird Miranda von einem Rachegedanken verfolgt, der sie nicht mehr los lässt.

Nach einem schlimmen Erlebnis auf einer verregneten Landstraße findet sich die Psychologin Miranda plötzlich als Patientin in der eigenen Klinik wieder – als Hauptverdächtige für den Mord an ihrem Ehemann. Einzig verstörende Flashbacks geben der unter Gedächtnisverlust leidenden Ärztin Anhaltspunkte dafür, dass sie nicht ihren Verstand verloren, sondern vor ihrer Amnesie offensichtlich einen Serienmord aufgedeckt hat. Andere beängstigende Vorfälle deuten derweil auf übersinnliche Wesen hin, die Miranda töten wollen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der neueste Film von Dark Castle Entertainment (nach „House on Haunted Hill“, „13 Geister“ und „Ghost Ship“) ist dem angestammten Horror-Hausprogramm entsprechend eine rundherum düstere Angelegenheit. So taucht der paranormale Psychothriller sowohl optisch als auch erzählerisch in eine trübsinnig-triste Schattenwelt ein. Dabei spielt Bond-Girl Halle Berry (Oscar für „Monster’s Ball“) etwas mehr überzeugend als einst Jennifer Lopez in „The Cell“ eine Psychologin, die in einen Plot um einen sadistischen Serienkiller verwickelt wird. Die mit vielen Kameramätzchen versehene Regie führt der Franzose Matthieu Kassovitz, der in seinem englischsprachigen Debüt wieder auf den Spuren seines Erfolgsthrillers „Die purpurnen Flüsse“ wandelt.

    Eingestiegen wird mit dem Gespräch zwischen der Psychologin Dr. Miranda Grey (Berry) und der verurteilten Mörderin Chloe (eine nicht allzu überzeugende Penelope Cruz). Sie befinden sich in einer Klinikanstalt für geistesgestörte Straftäterinnen, wo die (wenigen) elektrischen Lichter ununterbrochen flackern und surren, womit sowohl die beklemmende Atmosphäre als auch mangelhafte Lichtverhältnisse für die Fortdauer des Films etabliert werden. Anschließend begibt sich Miranda in das Büro des Klinikleiters (Charles S. Dutton), der sich nach einem innigen Zungenkuss (eines der absoluten Horrorhighlights!) als ihr Ehemann herausstellt. Daraufhin wird Robert Downey Jr. als Kollege eingeführt, der offensichtlich ein Auge auf Frau Doktor geworfen hat. Nach kurzem harmlosem Flirt fährt Miranda im triefenden Regen nach Hause und sieht mitten in der Strasse ein desorientiertes verletztes Mädchen stehen, das spontan in Flammen ausbricht (David Lynch lässt noch mehrfach grüssen). Die nächste Szene zeigt Miranda in einer Zelle in ihrer ehemaligen Wirkungsstätte: Sie ist des Mordes an ihrem Mann angeklagt, kann sich allerdings an nichts erinnern. In Folge entspinnt sich ein Whodunnit mit übernatürlichen Geisterelement à la „The Sixth Sense“, „Schatten der Wahrheit“ und „Echoes“. Der Amnesie-Aspekt und ein zeitversetzter Flashback erinnern zudem an „Memento“. Regisseur Kassovitz versteht es, bei seiner Inszenierung Spannung und verstörende Schockmomente präzise einzusetzen, ohne dass sich das insgesamt zu einem überzeugenden Schocker zusammensetzen würde. Das liegt vor allem an der müden Figurenzeichnung, die wohl auf das Drehbuch von Sebastian Gutierrez („Judas Kiss“) zurückzuführen ist, der alle typischen Genreelemente zu einem Potpurri aus Murdermystery und Geistergeschichte verrührt. Der innere Konflikt der Protagonistin zwischen rationaler Logik und übersinnlicher Besessenheit wird zwar angeschnitten, aber leider nicht annähernd ausgeschöpft. So mag sich die Psycho-Schauermär zwar mit einer A-Listen-Schauspielerin brüsten können, doch auch eine angestrengte Halle Berry kann daraus nicht mehr als ein mittelprächtiges B-Movie machen, was man in bester Dark-Castle-Tradition wohl auch anstrebte. ara.

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