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Go

   Kinostart: 15.07.1999

Filmhandlung und Hintergrund

Elektrisierender Joyride durch das Leben einer Gruppe junger Leute in Los Angeles, deren Schicksale sich kreuzen.

Die junge Supermarktkassiererin Ronna will sich mit ihrem ersten Ecstasy-Deal das fehlende Mietgeld verdienen und trifft dabei auf den zappeligen Kleindealer Simon, der mit drei Freunden einen Trip nach Las Vegas unternimmt. Dort stoßen sie u. a. auf die homosexuellen Seifenoper-Schauspieler Zack und Adam, die in der Gnade eines dubiosen Undercover-Cops stehen…

Das Leben ist tough, aber ich bin tougher, denkt sich Ronna. Bevor sie mit Freundin Katie auf eine Rave-Party geht, will sie erst das Geld für die längst überfällige Miete auftreiben und verkauft kurzentschlossen Aspirin als Ecstasy-Tabletten… Adam und Zack sitzt wiederum die Polizei im Nacken. Um ihren Hals zu retten, sollen sie Spitzeldienste leisten. Also beschließen sie, den (Klein)Ganoven Simon ans Messer zu liefern. Dieser befindet sich aber gerade mit seinen Kumpels übers Wochenende in Las Vegas, wo sie einen Rausschmeißer anschießen…

24 Stunden in der Underground-Szene von Los Angeles: Aspirin wird zu Ecstasy, Spitzeldienste für die Polizei und ein verletzter Rausschmeißer. Mit Sex, Gewalt und Drogen wird in dieser vielschichtigen Story das Lebensgefühl heutiger Twens exzellent porträtiert.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Go: Elektrisierender Joyride durch das Leben einer Gruppe junger Leute in Los Angeles, deren Schicksale sich kreuzen.

    Auf die Plätze, fertig, los! Der Folgefilm von „Swingers“-Regisseur Doug Liman rast wie ein elektrisierender Joyride durch das Leben einer Gruppe junger Leute in Los Angeles, deren Schicksale sich in unerwarteten Situationen kreuzen. Ohne nennenswerten Leerlauf gleitet die kurzweilige Story mit amüsant, fast beiläufig präsentierten Elementen wie spontanem Sex, eruptierender Kleingangster-Gewalt und freizeitlichem Drogengenuß durch einen „Pulp Fiction“-Kosmos von der Gegenwart zurück in Vergangenheit und setzt dabei wieder am Anfangspunkt von einer neuen Perspektive an, um schließlich einen vollen Kreis im Ablauf der Dinge zu zeichnen.

    Die vom Erstlings-Drehbuchautor John August verfaßte Handlung kreist, in drei Episoden aufgeteilt, um die junge Supermarktkassiererin Ronna (charismatisch: It-Girl des Moments Sarah Polley aus „Das süße Jenseits“), die sich mit ihrem ersten Ecstasy-Deal das fehlende Mietgeld verdienen will, den zappeligen Kleindealer Simon (Desmond Askew), der mit drei Freunden einen Trip nach Las Vegas unternimmt und dort in haarsträubende Situationen gerät, und den beiden homosexuellen Seifenoper-Schauspielern Zack und Adam (Jay Mohr und Scott Wolf), die in der Gnade eines dubiosen Undercover-Cops (William Fichtner famos als schräger Vogel) stehen. Nach und nach werden die Zusammenhänge (ein verpatzter Deal, ein schwerer Autounfall, Schießerei im Stripschuppen, wütende Ganoven) offenbar und die Beteiligten miteinander verknüpft. Neben der voyeuristischen Komponente sorgen clever konstruierte Wettläufe mit der Zeit und ein Whodunnit für einen straff gespannten dramaturgischen Bogen. Weitere Schachfiguren in diesem schnellebigen Spiel sind der hintergangene Drogenhändler Todd (Timothy Olyphant als Ausgeburt des paranoid-durchgeknallten Dealers), Ronnas naive Freundin Claire (Katie Holmes aus „Dich kriegen wir auch noch“) und Simons tantraliebender Kumpel Marcus (R&B-Sänger Taye Diggs). Regisseur Liman, der zudem als Kameramann fungierte, stellt in „Go“ erneut sein Gespür für bissigen Humor unter Beweis. Mit einem bestechenden Sinn für ungewöhnliche Bilder ausgestattet, versteht er es, eine weihnachtliche Rave-Party ebenso gut und elektrisierend in Szene zu setzen wie eine Autoverfolgungsjagd über den den Casinostrip von Las Vegas. Sein auf ein jugendliches Publikum zugeschnittenes Zelluloid-Mosaik um die Sünden und Sühnen bunt zusammengewürfelter moderner Twentysomethings kann sich mit einem zeitgenmäßen Soundtrack schmücken, der sich als perfekte akustische Ergänzung für die rastlose Zeitgeist-Komödie erweist. ara.
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