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Globi und der Schattenräuber

   Kinostart: 18.08.2005

Filmhandlung und Hintergrund

Japanischen Animés nachempfundenes Zeichentrickabenteuer nach einer in der Schweiz sehr erfolgreichen Kinderbuchreihe.

Rund um die Welt verlieren bekannte Pop- und Rockmusiker in einer rätselhaften Serie ihre musischen Fähigkeiten. Auch Nachwuchsgitarrist Benji ist betroffen, obendrein scheint sich sein Körper langsam im Nichts zu verflüchtigen. Das wiederum kann Benjis bester Kumpel Globi nicht hinnehmen. Gemeinsam mit Benjis Freundin macht sich der smarte Papagei auf die Suche nach dem dämonischen Maestro, der die Kreativität der Besten stiehlt, um selbst der größte Musiker aller Zeiten zu werden.

Der erfolgreiche Schweizer Kinderbuchheld Globi erobert die Leinwand in diesem Zeichentrickabenteuer im Manga-Stil.

Maestro ist Trommler in einer Kapelle. Als er bei einer Parade falsch spielt, wird er gefeuert und schwört, dass er sogar seine Seele verkaufen würde, damit die ganze Welt seine Musik hört. Also stiehlt er die Schatten und das Talent der erfolgreichsten Musiker der Welt. Der Vogel Globi versucht mit seinen Roboter-Assistenten Squidney und Lucinda dem Maestro auf die Spur zu kommen und ihrem bestohlenen Gitarristenfreund Benji das Leben zu retten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Globi und der Schattenräuber: Japanischen Animés nachempfundenes Zeichentrickabenteuer nach einer in der Schweiz sehr erfolgreichen Kinderbuchreihe.

    Das erste europäische Anime der Halleschen Produktionsfirma MotionWorks,entstanden in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Schweiz und Luxemburg, bricht optisch wie inhaltlich mit Konventionen. Gesprochen von TV-Größen wie Wigald Boning oder „Schmidteinander“-Veteran Herbert Feuerstein, setzt sich

    „Globi und der Schattenräuber“ mit modernen Themen wie der virtual reality auseinander und lässt die heißgeliebte Schweizer Titelfigur spannende Abenteuer erleben.

    Seit 1932, anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Warenhauskette „Globus“ erfunden, erfreut Globi, der blaue Papagei, Schweizer Kinder in Buchform und in jüngerer Zeit auch via Computerspiele und Merchandising-Artikel. Für den

    multimedialen Auftritt fehlte nur noch ein Kinofilm - jetzt realisiert von Regisseur Robi Engler und der Firma MotionWorks . Letztgenannte sorgte bereits mit an der Kasse erfolgreichen Werken wie „Der kleine Eisbär“ und „Lauras Stern“ für glänzende Augen bei den Kleinen und hat nun mit dem Anime-Krimi „Globi und der Schattenräuber“ die eher etwas älteren Schulkinder im Visier.

    Der Plot kreist um nichts Geringeres als den Verlust der Musik auf unserer Erdball. Als der reichlich untalentierte Maestro („Die drei ???“-Sprecher Andreas Fröhlich) aus dem Orchester fliegt, entschließt er sich wutentbrannt mit Hilfe einer Ratte (Wigald Boning) die Schatten - und somit die Seelen, Begabungen und Leidenschaften - der weltbesten Musiker zu stehlen und selbst mit dem Schattenorchester zu triumphieren. Als er jedoch den Schatten des Spitzen-Gitarristen Benji kidnappt, ruft dies dessen beste Freundin Lucinda und Globi nebst seinem Elektro-Hiwi Squidney auf den Plan. Globi hat so einige Erfindungen parat, damit in Zukunft nicht die ganze Welt nach des Maestros Pfeife tanzen muss.

    Sphärische, höchst interessante Elektro-Klänge von Synthie-Gott Laurent Garnier im Schulterschluss mit rotzigem Garagenrock aus der Feder von Nena-Produzent Uwe Fahrenkrog-Petersen, typische japanische Manga-Optik im Verbund mit traditionellem Zeichentrick-Look, ein etwas angestaubter Held, der lässig mit neuester Technologie hantiert - keine Frage, dieser animierte Krimispaß lebt von Kontrasten. Und ist somit genau das richtige für jene

    Kids, die sich trotz Playstation und X-Box immer noch problemlos in fantastischen Welten verlieren können - und wollen. geh.

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