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Glauben ist Alles!

   Kinostart: 20.07.2000

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Filmhandlung und Hintergrund

Seelenvoll-gewitzte Komödie und Liebesdreieck zwischen einem Rabbi, einem Priester und ihrer Jugendfreundin.

Jake und Brian sind Freunde seit Kindertagen und haben ihre Passion für den Herrn zur Profession gemacht und sind nun als Rabbi und Priester mit unkonventionellen Methoden tätig. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als sich ihre Jugendfreundin Anna bei ihnen meldet und beide sich verlieben. Mit Jake entspinnt sich eine heimlich Affäre.

New York in den 80er Jahren: Der katholische Priester Brian Kilkenny Finn und Rabbi Jake Schram pflegen nicht nur eine unkonventionelle Berufsauffassung und Kleiderordnung, sondern sind obendrein seit frühester Jugend eng miteinander befreundet. Als eines Tages ihre gemeinsame Sandkastenliebe Anna Reilly höchst unerwartet in der Upper West Side auftaucht, ist das Trio rasch wieder unzertrennlich. Doch dummerweise gehen die Gefühle der beiden Männer zu der schönen, jungen Frau bald weit über reine Freundschaft hinaus…

Edward Norton gibt nicht nur sein Regie-Debüt, sondern übernahm auch die Rolle des katholischen Priesters.

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Glauben ist Alles!: Seelenvoll-gewitzte Komödie und Liebesdreieck zwischen einem Rabbi, einem Priester und ihrer Jugendfreundin.

    Mit seiner ersten Filmrolle in dem Gerichtssaal-Drama „Zwielicht“ konnte Edward Norton umgehend Kritikerlob einheimsen und bei seinem versiert inszeniertem Regiedebüt verhält es sich nicht anders. Im Stile einer Woody-Allen-Komödie wird seelenvoll-gewitzt die Geschichte eines unkonventionellen Liebesdreiecks erzählt, in der sich ein katholischer Priester und ein jüdischer Rabbi in die selbe Schulfreundin aus Kindheitstagen verlieben. Dieses zentrale Trio wird gewinnend von Ben Stiller, Norton und Jenna Elfman porträtiert.

    Der Prolog zeigt, wie die drei Siebtklässler Jake (Stiller), Brian (Norton) und Anna (Elfman) als beste Freunde zusammen abhängen und gebrochenen Herzens voneinander Abschied nehmen müssen, als Anna wegzieht. 20 Jahre später sind Jake und Brian immer noch beste Freunde und haben ihre Passion für den Herrn zur Profession gemacht und sind nun als Rabbi und Priester tätig. Jake versucht mit unkonventionellen Methoden wie Gruppenmeditation und einem schwarzen Gospelchor frischen Wind in die Synagoge zu bringen, während Brian mit Turnschuhen und zerrissener Jeans auch nicht gerade dem Stereotyp seiner Zunft entspricht. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als sich Anna, attraktiv und beruflich erfolgreich, unvermutet bei ihnen meldet. Beide verlieben sich Hals über Kopf in sie und mit Jake entspinnt sich eine heiße Affäre, über die Brian im Dunkeln bleibt. Kompliziert wird es, als sich ihre als unverbindlich vorgesehene Beziehung in ernsthafte Liebe vertieft, Jake sich aber nicht vorstellen kann eine Nicht-Jüdin zu heiraten. Es kommt zur Trennung und erst jetzt erfährt ein tief gekränkter Brian von ihrer Romanze, womit weitere Schwierigkeiten vorprogrammiert sind.

    Das Drehbuch von Stuart Blumberg ist als eine modern-urbane Zelebrierung von kultureller und religiöser Vielfalt, mit Blick auf verbindende Universalität, angelegt. Glaubensfragen werden geschickt aufgegriffen und in locker-ungezwungener Manier ausgerollt. Eine Menge drollig-liebevoll skizzierter Nebendarsteller entwirft einen detaillierten Nachbarschaftskosmos und fungiert gleichzeitig als Liebeserklärung an New York City. Zu diesem Multikulti-Ensemble zählen Anne Bancroft als Jakes exzentrische Mutter, Ron Rifkin als stur-traditionelles Synagogenvorstandsmitglied und Regisseur Milos Forman spielt eine kleine Rolle als Priester, der Brian Rat in Herzensangelegenheiten bietet. Die Kombination von herzerwämender romantischer Komödie und die modern-intelligent aufbereitete Auseinandersetzung mit Glaubensfragen, wird einem etwas anspruchsvollerem, jungen Publikum so sicher wie das Amen im Gebet zusagen. ara.
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