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Gib's ihm Chris!

Kinostart: 13.02.1992
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Filmhandlung und Hintergrund

Einen der umstrittensten Mordprozesse der britischen Nachkriegsgeschichte nimmt Regisseur Peter Medak („Die Krays“) zum Anlaß, die Todesurteils-Problematik der Rechtssprechung allgemein in Frage zu stellen. Sein sorgsam ausgestatteter Film, der sich viel Zeit läßt für die Schilderung der Lebensumstände einer kleinbürgerlichen Familie im London der 50er Jahre, ist atmosphärisch dicht und vereint anspruchsvolle Unterhaltung...

London, nach dem zweiten Weltkrieg. Aufgrund eines kleinen Vergehens wird Derek in eine Erziehungsanstalt eingewiesen. Das trifft den Jugendlichen, der nach einem Bombenangriff geistig zurückgeblieben ist und unter Epilepsie leidet, besonders hart. Nach seiner Entlassung vergräbt er sich im Haus seiner Eltern. Als ihn seine Schwester Iris endlich zum Ausgehen bewegt, lernt er den kleinen Gauner und Waffennarr Chris kennen. Vergeblich sucht Dereks Familie, den behüteten Sohn von Chris fernzuhalten. Bei einem Einbruchsversuch werden die beiden von der Polizei gestellt, Chris erschießt einen unbewaffneten Polizisten. Derek wird als Anstifter zum Tode verurteilt und trotz zahlreicher Gnadengesuche hingerichtet.

London bei Kriegsende. Nach seiner Entlassung aus einer Erziehungsanstalt lernt der geistig zurückgebliebene Derek den Gauner Chris kennen. Bei einem gemeinsamen Einbruchsversuch erschießt Chris einen Polizisten. Derek wird als Anstifter zum Tode verurteilt.

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Kritikerrezensionen

  • Einen der umstrittensten Mordprozesse der britischen Nachkriegsgeschichte nimmt Regisseur Peter Medak („Die Krays“) zum Anlaß, die Todesurteils-Problematik der Rechtssprechung allgemein in Frage zu stellen. Sein sorgsam ausgestatteter Film, der sich viel Zeit läßt für die Schilderung der Lebensumstände einer kleinbürgerlichen Familie im London der 50er Jahre, ist atmosphärisch dicht und vereint anspruchsvolle Unterhaltung mit gesellschaftlichem Anliegen. Hauptdarsteller Christopher Eccleston gibt ein bewegendes Debüt, auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Lief gut in englischen Kinos, wenn auch kaum in deutschen, und läßt auf Video ein aufgeschlossenes Publikum auf seine Kosten kommen.

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