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Ghetto

   Kinostart: 08.06.2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Berührende Adaption des Theaterstücks von Joshua Sobol um den Überlebenskampf der litauischen Juden.

Litauen in den frühen 40er Jahren. Im Rahmen der von den Nazis eingeleiteten Massenvernichtung der Juden werden auch in den baltischen Ländern alle registrierten Juden in Ghettos gesammelt. Die Kontrolle des Ghettos obliegt einem gerade 22-jährigen deutschen Offizier namens Kittel (Sebastian Hülk), einem Kunstfreund. Als dieser Umstand dem Kommandant der jüdischen Ordnungstruppen Gens (Heino Ferch) zu Gehör kommt, bewegt er Kittel zur Gründung eines Ghettotheaters - mit seiner Freundin Haya (Erika Morozsán) als Star.

Auf einer wahren Begebenheit basieren sowohl der Film als auch seine literarische Vorlage, das Drama „Ghetto“ des Schriftstellers Joshua Sobol. In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und dem Stardust Filmverleih.

Vilna 1941: Der junge deutsche Kommandant des Ghettos Kittel ist so von der schönen, jüdischen Sängerin Haya beeindruckt, dass er sie singen lässt statt sie zu töten. Wegen ihr befiehlt er auch, das alte Theater wieder zu bespielen. Ebenso wie Haya kämpft Gens, der Chef der jüdischen Polizei, der die Anordnungen von Kittel ausführen muss, darum so viele Ghettobewohner wie möglich am Leben zu erhalten.

Im Jahr 1941 ist Vilna von den Deutschen besetzt, die wie überall auch in Litauen Ghettos für die jüdische Bevölkerung einrichten. Hier rettet nur ihr wunderbarer Gesang die junge Haya vor dem Tode. Denn ihre Kunst begeistert den Befehlshaber Kittel so sehr, dass er sich in sie verliebt und das Theater der Stadt wieder in Betrieb nimmt. Derweil befinden sich andere im moralischen Zwielicht, so etwa der jüdische Polizeichef Gens, der Kittel unterstellt ist und jeden Tag aufs Neue versucht, heimlich Menschen vor dem sicheren Tod zu retten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ghetto: Berührende Adaption des Theaterstücks von Joshua Sobol um den Überlebenskampf der litauischen Juden.

    Der junge, litauische Regisseur Audrius Juzenas legt bei seiner berührenden Adaption des auf Tatsachen basierenden, gleichnamigen Theaterstücks von Joshua Sobol über den Überlebenskampf der litauischen Juden viel Wert auf Authentizität. So drehte er die internationale Koproduktion an Originalschauplätzen. Heino Ferch und Erika Marozsan gehören zum internationalen Ensemble.

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