Gestohlene Herzen

   Kinostart: 04.04.1996

Filmhandlung und Hintergrund

Gaunerkomödie, bei der brave Verkäuferin und großmäuliger Bandit schließlich das Liebesglück finden.

Roz und Kleinganove Frank befinden sich auf der Flucht vor der Polizei, da Frank ein Matisse-Gemälde geklaut hat. Auf einem Inselresort sollen sie den Käufer treffen, da sie jedoch einige Tage verfrüht eintreffen, nisten sie sich in eine Villa ein. Von ihrer Beziehung frustiert, findet Roz an ihrem attraktiven und undurchsichtigen Nachbarn Gefallen. Doch so schnell läßt Frank sich nicht abhängen.

Die Kassiererin Roz und ihr nichtsnutziger Freund Frank befinden sich auf der Flucht vor der Polizei, da der Kleinganove ein Matisse-Gemälde im Wert von vier Millionen Dollar geklaut hat. Auf einer verträumten Urlaubsinsel sollen sie den potentiellen Käufer des Bildes treffen. Da die beiden jedoch dort einige Tage zu früh eintreffen, nisten sie sich kurzerhand in einer leerstehenden Villa ein. Roz, die von ihrer Beziehung längst die Nase voll hat, findet alsbald Gefallen an ihrem attraktiven, wenn auch etwas zwielichtigen Nachbarn.

Der trottelige Kleinganove Frank ist über einen wertvollen Matisse gestolpert. Von nun an sind er und seine Freundin Roz auf der Flucht vor der Polizei und verschanzen sich auf einer Insel. Gauner-Romantik-Komödie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Gestohlene Herzen: Gaunerkomödie, bei der brave Verkäuferin und großmäuliger Bandit schließlich das Liebesglück finden.

    Jetzt muß Sandra Bullock, der Shooting Star des letzten Jahres, beweisen, wie es um ihre Zugkraft bestellt ist. Denn obwohl es sich bei Bill Bennetts „Gestohlene Herzen“ wie bei „Während Du schliefst“ um eine romantische Komödie handelt, findet sich von der unwiderstehlichen Magie dieses Hits kaum eine Spur: Ein mäßig witziges Drehbuch und die unglückliche Paarung mit dem wenig sympathischen Großmaul Denis Leary („No Panic“) machen der Nachfolgerin Julia Roberts‘ in der Gunst des Publikums das Leben schwer. Unweigerlich drängt sich eine Frage auf, nachdem man die lahme Gaunerkomödie „Gestohlene Herzen“ gesehen hat: Was mag Sandra Bullock - in Deutschland mit den Hits „Während Du schliefst“ und „Das Netz“ ganz oben in den Charts - bewogen haben, in dieser Klamotte mitzuwirken? Es stimmt weder die Chemie zwischen ihr und Leary, noch kann die holprige mit spärlichen Gags versehene Ganovenstory überzeugen. Bullock übt sich mit rötlich-blondgefärbtem Haar in ihrer gewohnten Paraderolle als nettes, hübsches Mädel von nebenan und wirkt wie stets liebenswert und niedlich. Doch die entnervende Präsenz des fortwährend Profanitäten speienden Leary - der in den Credits das top billing erhält - schafft es, selbst den Sauberfrau-Charme einer Sandra Bullock zu unterminieren und konsequent das Familienpublikum zu vergraulen. Die 30jährige Kassiererin Roz (Bullock) und der nichtsnutzige Dieb Frank (Leary) befinden sich auf der Flucht vor der Polizei, da er ein Matisse-Gemälde im Wert von vier Mio. Dollar geklaut hat. Frank wird von seinem irischen Hehler Beany (Wayne Robson) auf eine Urlaubsinsel geschickt, um sich dort mit dem potentiellen Käufer zu treffen. Etliche Tage verfrüht angekommen, nistet sich das blanke Duo in einer leerstehenden Villa ein, um dort ihre ununterbrochenen Streitereien über ihre verkorkste Beziehung fortzuführen. Denn Roz träumt vom rechtschaffenen Leben mit Haus und Kind, während Frank an seinem Status als Kleinkrimineller hängt. In dieses disharmonische Klima bricht der attraktive Nachbar (Stephen Dillane) ein, der beginnt Roz zu umschwirren. Seit mittlerweile sieben Jahren mit ihrem Frank liiert, ist Roz für die Avancen ihres neuen, recht undurchsichtigen Verehrers nicht unempfänglich. Inzwischen ist ihnen aber auch der gewiefte Inspektor O’Malley (Yaphet Kotto) dicht auf den Fersen. Zu den lauen Gags, mit denen sich die Komödie über die Runden rettet, gehören die Verfolgung durch vier obligatorische irische Dumpfbacken, ein schwarzer Cop mit irischem Namen, ein des Angelns nicht mächtiger Frank, der mehrfach ins Wasser fällt und seine Fische schließlich mit dem Revolver erschießt, und weitere becheidene Slapstick-Versuche. Zum krönenden Abschluß der logisch nicht immer nachvollziehbaren Handlung werden die Ereignisse derart lachhaft aufgelöst, daß Leary vom Inspektor völlig rehabilitiert wird und mit seiner bekehrten Liebsten ein brandneues Leben beginnen kann. Als malerische Kulisse dienen die Insel Halifax und durchgestylte Villen. Eigentlicher Blickfang bleibt indes Sandra Bullock, auf deren zierlichen Schultern das Schicksal von „Gestohlene Herzen“ lastet. ara.

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