Gertrud

Kinostart: 24.01.1969

Gertrud: Vorläufer weiblicher Emanzipationsfilme, der letzte Film im Schaffen von Carl Theodor Dreyer.

Filmhandlung und Hintergrund

Vorläufer weiblicher Emanzipationsfilme, der letzte Film im Schaffen von Carl Theodor Dreyer.

Gertrud will ihren Mann, Rechtsanwalt Kanning, verlassen, weil sie sich in den Musiker Erland verliebt hat. Auf einer Feier trifft sie auf den Dichter Gabriel, ihre erste Liebe, und Jugendfreund Axel, der Psychiatrie studiert. Erland prahlt mit seinen Eroberungen und nennt ihren Namen. Gertrud ist verletzt, umso mehr, als Erland eine andere heiraten will, die von ihm ein Kind erwartet. Gertrud bricht alle Brücken ab. Sie reist nach Paris, um zu studieren. Im Epilog Jahrzehnte später ist sie allein, hat aber ihr Leben selbst gestaltet.

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Kritikerrezensionen

  • Gertrud: Vorläufer weiblicher Emanzipationsfilme, der letzte Film im Schaffen von Carl Theodor Dreyer.

    Den Epilog hat Carl Theodor Dreyer der Schauspielvorlage (1902), die im Milieu des dänischen Großbürgertums des Fin de siécle spielt, hinzugefügt. Gertrud steht als Atheistin mit Neugier auf Wissenschaften zwischen Blaustrümpfen aus Hendrik Ibsens und Kratzbürsten aus August Strindbergs Stücken. Ihre Dialoge klingen wie Werbung für Frauenrechtlerinnen. Dreyers letzter Film, in Paris und Venedig uraufgeführt, resümiert dennoch: „Ich habe Liebe erfahren.“ Ein in majestätischer Einfachheit gefilmter krönender Abschluss in Dreyers Werk.

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