Geister all inclusive

  1. Ø 5
   2011
Geister all inclusive Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Geister all inclusive: Eine etwas überdrehte, aber durchaus unterhaltsame Gruselkomödie mit Kai Schumann als "Ghostbuster" auf Mallorca.

In einem Luxushotel auf Mallorca sorgen Gespenster dafür, dass die Gäste umgehend wieder abreisen. Die deutsche Zentrale schickt Michael Hagen auf die Urlaubsinsel, damit er dem Spuk ein Ende bereitet. Der bringt kurzerhand die Gattin mit, um die Flitterwochen nachzuholen, kommt vor lauter Geisterjagd aber nicht mal dazu, ihren Wunsch nach Nachwuchs zu erfüllen. Zu allem Überfluss will ihn eine intrigante Kollegin auch noch um seinen Job bringen.

Hotel-Manager Michael Hagen will eigentlich mit seiner Frau Rebecca die längst überfälligen Flitterwochen nachholen, als er von seinem Chef einen dringenden Auftrag erhält. Auf Mallorca soll er herausfinden, warum das Luxus-Hotel „El Sol“ immer schlechter läuft und Gäste oft Hals über Kopf die Heimreise antreten. Hagen verschweigt seiner Frau die heikle Mission und bricht mit ihr zum vermeintlichen Traumurlaub auf die Baleareninsel auf. Im „El Sol“ angekommen, muss der Hotel-Manager bald erkennen, dass es in dem Haus spukt und findet sich unversehens in einer aufreibenden Doppelrolle als romantischer Flitterwöchner und unerbittlicher Geisterjäger.

TV-Gruselkomödie mit Kai Schumann als heimlichem Geisterjäger.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Bewertung dieser Gruselfilmparodie als „geistreichste Komödie des Jahres“ verbietet sich zwar, weil schon der Sender damit wirbt; aber völlig verkehrt ist das Prädikat keineswegs, und das nicht bloß, weil die Spukgestalten so zahlreich auftreten.

    Natürlich darf man den Film nicht ernst nehmen, zumal sich Derek Meister auch einigen Klamauk erlaubt; anders als seine ebenfalls für RTL geschriebenen Abenteuergeschichten „Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen“ und „Die Jagd nach der Heiligen Lanze“ ist der Humor hier alles andere als wohl dosiert. Die Geschichte ist auch nicht originell und zudem das Gegenteil von komplex: In einem Fünf-Sterne-Hotel auf Mallorca spukt’s. Aber diese Reduktion aufs Wesentliche galt auch schon für den Klassiker „Das Wirtshaus im Spessart“; die Frage ist eben bloß, was man draus macht.

    Axel Sand (Regie und Kamera) macht mehr daraus, als angesichts des Klamaukpotenzials zu befürchten war. Das Resultat ist zwar nicht gerade preisverdächtig, aber das Ensemble hat offenbar seine Freude dran gehabt, mit Bedacht übers Ziel hinauszuschießen. Das gilt vor allem für „Cobra 11“-Star Erdogan Atalay, der mit eindrucksvoll überzeugendem Akzent Ramon, den überforderten stellvertretenden Manager des Spukhotels, spielt. Karriere, Liebe, die unheimlichen Begegnungen: Alles überfordert den armen Kerl, der schließlich doch noch über sich hinauswächst. Und wenn man genau hinschaut, wird man erkennen, dass Atalay gegen Ende auch in die Rolle von Ramons uraltem Onkel schlüpft. Seinen Partner bei der Geisterjagd verkörpert Kai Schumann: Michael Hagen will immer das Richtige machen und wirkt daher ein bisschen zu brav; dem despotischen Brinkmann (Ralph Herforth), zynischer Chef der Hotelkette, ist er schon nicht gewachsen, aber gegen seine ebenso verführerische wie intrigante Kollegin (Florentine Lahme) hat er noch weniger Chancen als gegen die Geister. Die sind natürlich die Stars des Films und bei der Firma Chris Creatures in monatelanger Computerarbeit in die Bilder hinein animiert worden. Äußerlich irgendwo zwischen Kartoffel und gigantischem Gartenzwerg angesiedelt, sorgen sie in nimmermüder Freude am Schabernack dafür, dass Hagen im Hotel kaum dazu kommt, seiner Frau (Annette Frier) den Nachwuchswunsch zu erfüllen. Rebecca Hagen ist überzeugt, der Urlaub seien die nachgeholten Flitterwochen und darf auf keinen Fall erfahren, warum Michael wirklich nach Mallorca musste.

    Die Scherze gab’s in vergleichbaren Filmen ähnlich, aber ungleich böser, und dass sich am Ende das Tor zur Hölle öffnet, weshalb gleich das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel steht, treibt den Unfug fast zu weit. Aber Sand sorgt im Zusammenspiel mit den Komponisten Nick Glowna und Siggi Müller immer wieder für ironische Brüche: Der eine zitiert „Apocalypse Now“, die anderen „Ghostbusters“. Natürlich tragen alle Beteiligten richtig dick auf. Wenn sich die Geisterjäger mit Weihwasser, Knoblauch, angespitzten Pfählen und Silberkugel auf die Geisterjagd machen, ist das fast schon die Persiflage einer Gruselfilmparodie; Slapstick gibt es ohnehin bis zum Abwinken. Aber Spaß macht dieser von Hermann Joha („Alarm für Cobra 11“) produzierte Film trotzdem. tpg.

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