Filmhandlung und Hintergrund

Angenehm undramatisch erzählte Studie eines bröckelnden Familienidylls mit hervorragenden Schauspielern.

Das kinderlose Ehepaar Sylvia und Reiner Tiersch, hat ein kleines Mädchen adoptiert, das durch die Alkoholkrankheit seiner leiblichen Mutter Schaden genommen hat. Die erfolgreiche Landschaftsarchitektin Sylvia gibt ihren Beruf auf und widmet sich ganz der kleinen Julia. Im Laufe der Zeit fühlt sich Sylvia aber zunehmend eingeengt, ihre Ehe mit Reiner, einem erfolgreichen Biologen, kriselt. Reiner zieht sich immer stärker aus der Familie zurück, und zwischen den Eheleuten hat sich eine Fremdheit aufgebaut, die kaum noch zu durchbrechen ist. Sylvia entschließt sich, wieder in ihren Beruf zurückzukehren, unterdessen bahnt sich bei ihrem Mann eine Liaison mit einer Kollegin an.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Geheime Geschichten: Angenehm undramatisch erzählte Studie eines bröckelnden Familienidylls mit hervorragenden Schauspielern.

    Ein wohltuendes Familiendrama - hört sich paradox an. Doch Regisseurin Christine Wiegand ist mit der Inszenierung von Hans-Ulrich Krauses Drehbuch genau das gelungen. Sie macht die Krise, auf die die Familie in „Geheime Geschichten“ zuschliddert, von Anfang an antizipierbar und somit umgibt Wiegands Film zunächst auch etwas Beklemmendes - das Warten auf den großen Knall, auf das Drama. In der undramatischen Auflösung der Geschichte und damit auch der Beziehung zwischen dem Ehepaar Tiersch, liegt die große Stärke von Wiegands Film. Und natürlich in diesen wahrhaftigen Dialogen. Wirklich gelingen kann so ein Film jedoch nur, wenn man so hervorragende Darsteller wie das Gespann Gedeck/Noethen zur Hand hat.

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