Filmhandlung und Hintergrund

Web-Thriller aus Deutschland über eine junge Frau, die sich auf die Jagd nach einem Serienkiller begibt.

Als die dauerchattende Jennifer merkt, dass die wahre Identität ihres Onlineflirts Max keineswegs ein süßer Bachelor ist, sondern ein blutrünstiger Psychopath, steht dieser nachts auch schon in ihrem Zimmer und begeht eine weitere Schandtat. Davon schwer betroffen erklärt ihre kampfsportaktive und stets zupackende Freundin Natascha dem Killer, dem die Polizei nicht beizukommen vermag, öffentlich den Krieg. Der seine Taten auf Facebook rühmende und Körperteile in seinem Keller sammelnde Maskenmann nimmt die Herausforderung nur zu gerne an.

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Kritikerrezensionen

    1. Endlich mal ein deutscher Film, der keine Komödie ist! Völlig independent ohne Fördergelder produziert... Respekt! Ergebnis: Ein spannender Streifen der überhaupt nicht "deutsch" anmutet - mit vielen Twists und einer spannenden Story die unterhält... Muss man gesehen haben!
    2. Gefällt mir: Web-Thriller aus Deutschland über eine junge Frau, die sich auf die Jagd nach einem Serienkiller begibt.

      Unbekümmert unterhaltsamer Web-Thriller, in dem eine Teenie-Braut einem Serienmörder nachstellt.

      Das Siegel „ohne Filmförderung entstanden“ bürgt meist für wilde (Genre)Gewächse, die nicht brav-verträglich in Kommerz- oder Filmhochschulschemata passen, sondern quirlig ihrem eigenen Pfad folgen. Das gilt vordringlich für Michael David Pates Spielfilmerstling, für den er immerhin erkleckliche 300.000 Euro sowie Prominenz wie Gedeon Burkhard, Sebastian Hülk oder Tobias Schenke einsammeln konnte. Sein kurios-spekulativer Kolportagemix tritt in die Krimifußstapfen von Rialtos Edgar-Wallace-Reihe, nur aus der Perspektive einer frechen Kampfsportlerin:

      Natascha (Isabella Vinet aus „Die vierte Macht“ passt wie die Faust auf’s Auge) ist eine energische Braut mit blondierten Dreadlocks. Erschüttert erlebt sie mit, wie sich der Onlineflirt ihrer Freundin Jennifer erst als geklautes Profil erweist und anschließend als Maskenmann mit der Axt in ihrem Haus steht, um Jennifer tödlich zu verstümmeln. Eine darauffolgende TV-Talkshow nutzt sie, um den schwafelnden Experten umzutreten (etwas Mediensatire muss sein) und dem Killer öffentlich den Kampf anzusagen. Der perverse Psychopath, der abgetrennte Hände als Facebook-Likes in seinem Keller sammelt, nimmt die Herausforderung nur zu gerne an.

      Den mit saftigem Lokal- und Jugendkolorit versehener in der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Heide angesiedelten Thriller startet Pate schwarzhumorig, flapsig und mit Mut zum Pulp. In seinem temporeichen Campstil vergisst er nie, den Plot voranzutreiben, der munter einen Haken nach dem anderen schlägt. So hemdsärmelig aus der Hüfte geschossen er vorgeht – Rhythmus, Milieu, Dialoge, Figuren und Charme stimmen. Eine Spur Helge Schneider hat sich in den kirren Reißer – in dem dennoch nie der Überblick verloren geht – ebenfalls eingeschlichen. Da nirgendwo ein Redakteur hockt, der auf gute Sitten pocht, wird Sexualität ironisch-inkorrekt ausgelebt, Geschmacksgrenzen mit kleinen Ausflügen in die Splatter-Abteilung spielend überwunden. Ein paar Skinheads mischen auch noch mit. Nur Spannung mag sich daraus nicht entwickeln. Ansonsten ist der aufgekratzte Cocktail mit einer lesbischen Multimedia-Göre als Heldin eine echte Hausnummer.

      tk.
      1. Horror aus Heide Holstein. Nicht widersinnig genug, um wirklich amüsant zu sein. Aber auch zu doof, um ernst genommen werden zu können.

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