Geboren am 4. Juli (1989)

Originaltitel: Born on the Fourth of July
Geboren am 4. Juli Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Voller Patriotismus meldet sich der Kleinstadt-Sunnyboy Ron bei der US-Elitetruppe der “Marines”, um an forderster Front in Vietnam zu kämpfen. Dort verliert er sämtliche Illusionen über den Sinn des Krieges und kehrt schwer verletzt zurück in die USA. Querschnittsgelähmt muß er im Militärhospital mit der Ignoranz seiner Landsleute fertig werden. Im mexikanischen Veteranencamp kommt Ron nach Suff und Depressionen mit sich und den Fehlern der Vergangenheit ins Reine und beginnt als engagierter Vietnam-Gegner ein neues Leben.

Voller Patriotismus meldet sich Sunnyboy Ron (Tom Cruise) freiwillig, um in Vietnam zu kämpfen. Querschnittsgelähmt und aller Illusionen beraubt, kehrt er zurück, um sich nach längerer Durchhängerphase fortan als emsiger Kriegsgegner zu engagieren. Bewegendes, mit Preisen überhäuftes Drama von Oliver Stone, in der Tom Cruise in seiner anspruchsvollsten Rolle zu glänzen weiß.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Oliver Stone beschreibt die Folgen des Vietnamkrieges als tragische Zerstörung eines Lebens und den Krieg selber als einen Alptraum ohne Erwachen. Der Lohn bestand aus sieben Oscarnominierungen und zwei gewonnenen Trophäen - die eine für Regisseur Stone, die andere für den besten Schnitt - und den erwarteten Protesten der Veteranenverbände gegen den Film. Die meinten, dass der Film ihren Ehrenkrieg verunglimpfe und den Staat beleidige.

    Seltsam, dass sich gerade die Leute darüber aufregen, die im Krieg gekämpft haben. Sich aufregen über den Film eines Mannes, der den Schrecken des Krieges auch selber erlebt hat. Besonders beeindruckt Tom Cruise (Oscarnominierung) als gelähmter, von der Welt enttäuschter Ex-GI. In kleinen Nebenrollen agieren Tom Berenger, Frank Whaley, Stephen Baldwin, Tom Sizemore, James LeGros, Ed Lauter, Lili Taylor, Michael Wincott und Stone selber als Reporter.

    Fazit: Ein gelungener Anti-Kriegsfilm mit einem beeindruckenden Tom Cruise in der Hauptrolle.
  • “Platoon”-Regisseur Oliver Stone konzentriert sich bei der neuerlichen Auseinandersetzung mit Vietnam auf die Psyche der Kämpfernatur Ron Kovic, dessen Lebensgeschichte die Vorlage zu diesem Meisterwerk lieferte. Sein als Triptychon strukturiertes Vietnamtableau stellt große Anforderungen an Superstar Tom Cruise, der die schwierige Rolle mit einiger Bravour meistert. Der durch seine brillante Story und eine ultimative Darstellung des Krieges und seiner Folgen beeindruckende Film wurde in diesem Jahr bei sieben Nominierungen mit zwei “Oscars” (beste Regie, bester Schnitt) ausgezeichnet. Ein vorprogrammierter Videohit, der bereits im Kino über 1,4 Millionen Zuschauer erreichte.

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