Gangster No. 1

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Filmhandlung und Hintergrund

Gangster No. 1: Überaus düsteres und hartes Gangstermovie über den Aufstieg - und Fall - eines skrupellosen Kleingauners.

Gangster wird von Freddie Mays, dem „Butcher of Mayfair“, in seine Gang aufgenommen und tut alles für ihn. Seine Bewunderung schlägt jedoch schnell in Ehrgeiz um. Als Gangster vom geplanten Angriff einer rivalisierenden Bande auf Freddie und seine Freundin Karen erfährt, spielt er die Banden gegeneinander aus. Mays landet im Knast und Gangster steigt zur Nummer eins auf.

Einst die rechte Hand des berüchtigten Londoner Unterweltkönigs Freddie Mays, stößt der rücksichtlose und knallharte „Gangster 55“ seinen ehemaligen Mentor mittels eines perfiden Plans vom Thron und übernimmt dessen Geschäfte. Endlich am Ziel seiner Wünsche angelangt, regiert er als König der Unterwelt, bis ihn eines Tages die schockierende Nachricht erreicht, dass Freddie Mays aus dem Gefängnis entlassen wurde. Nach 30 Jahren Haft, die er Gangster zu verdanken hat, der ihm neben dem Leben in Freiheit auch noch seine große Liebe raubte…

„Gangster 55“ verrät seinen ehemaligen Mentor, den Unterweltkönig Freddie Mays, um dessen Thron zu übernehmen. Dieser wird nun, nach 30 Jahren Haft, entlassen. Raffinierter Rachethriller.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Noch vor „Snatch – Schweine und Diamanten“, „Sexy Beast“ oder „The Criminal“ findet die britische Gangsterschwemme im neuen Kinojahr in dieser Geschichte über einen größenwahnsinnigen und brutalen Milieuaufsteiger einen ersten würdigen Vertreter. Stark in der Psychologisierung seiner von Paul Bettany und Oldie Malcolm McDowell gespielten Hauptfigur empfiehlt sich „Gangster No. 1“ für Genrefans, die sich nicht nur von harter Action, sondern auch von packenden Charakterstudien verführen lassen wollen.

    Was die Produzenten des Films an einen „modernen Caligula“ erinnerte, gut und gerne aber auch als perfide Variation von „Alles über Eva“ oder als Mischung aus John McKenzies Klassiker „Rififi am Karfreitag“ und Shakespeares „Macbeth“ gesehen werden kann, basiert auf einem in London uraufgeführten Theaterstück, mit dessen Adaption sich Paul McGuigan („The Acid House“) als Filmemacher vorstellt, den es weiter zu beobachten lohnt. Darstellerisch, stilistisch und in seinem konsequent unsentimentalen Ton wirkt „Gangster No. 1“ wie aus einem Guss harmonisch abgestimmt. Erzählt wird auf zwei zentralen Zeitebenen, 1968 und 1998, vom Aufstieg des skrupellosen kriminellen Neuzugangs in der Gang des bewunderten und gefürchteten Freddie Mays (David Thewlis kaum wiederzuerkennen mit übermütigen Haarsträhnen), von Mays blutiger Ablösung durch den Emporkömmling und schließlich auch von der finalen Erniedrigung des Aufsteigers durch seinen ehemaligen Boss. Der Film beginnt in der Gegenwart mit einer opulenten Ganovenfeier und lässt Gangster No 1 (feist und fies: Malcolm McDowell) auf seine Lehr- und Blütejahre zurückblicken, als ihn die Nachricht von der bevorstehenden Entlassung seines Ex-Chefs schockt, den er 30 Jahre zuvor durch einen angehängten Mord ins Gefängnis und um seine Liebe (Saffron Burrows) brachte. Der Schwerpunkt des Films liegt in seinen Rückblenden, in denen Newcomer Paul Bettany ein faszinierendes und abschreckendes Bild eines selbstverliebten Psychopathen entwirft, der seinem Chef loyal verbunden ist und ihn doch in jeder Sekunde beerben will. Obwohl Gangsters Traum von Luxus und Macht in Erfüllung gehen wird, bleiben Stil und natürliche Autorität seines ehemaligen Vorbilds unerreicht, dessen finale Rache schließlich darin besteht, gereift zu sein und andere Prioritäten im Leben zu haben und damit weiterhin uneinholbar überlegen zu bleiben. Packend und interessant ist diese Geschichte einer pervertierten Hassliebe, die mit gelegentlichen Gewaltszenen Quälen aber auch für zart besaitete Zuschauer durchaus wörtlich nimmt. kob.

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